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Yamaha und Roland wollen MIDI-Kompatibilität verbessern

GM2 als MIDI-Format der Wahl

Yamaha und Roland, zwei der führenden Hersteller für Musikinstrumente und Soundequipment, wollen die Kompatibilität des Musical-Instruments-Digital-Interface-(MIDI-)Standards verbessern und dessen Attraktivität steigern. MIDI dient der Steuerung von Synthesizern und anderen elektronischen Musikinstrumenten mit Tongeneratoren, wurde jedoch schnell zur Musikproduktion und -wiedergabe auf PCs adaptiert und soll in Zukunft auch für hochqualitativere Klingelmelodien von Mobiltelefonen genutzt werden.

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Seit 1991 beschreibt das von der japanischen Association of Musical Electronics Industry (AMEI) und der MIDI Manufacturers Association (MMA) als Standard abgesegnete General MIDI (GM) die Regeln für Tongeneratoren und die Reproduktion von Musikstücken auf verschiedenen GM-kompatiblen Geräten. Allerdings legt GM nur eine Mindestzahl von verfügbaren Instrumenten-Klängen, simultane Musiknoten-Polyphonie usw. fest. Das beschränkte die Zahl der damit möglichen Musikrichtungen, so dass neue, konkurrierende Formate geschaffen wurden, die einen größeren Umfang an musikalischen Ausdrücken erlauben.

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Mittlerweile gibt es drei verschiedene Formate, die GM zwar in ähnlicher Art und Weise erweitern und für deutlich besseren Klang sorgen: Yamahas XG-Format, Rolands konkurrierendes GS-Format sowie den 1998 von AMEI und MMA ins Leben gerufenen GM-Nachfolger GM2. Um GM2 eindeutiger zu unterscheiden, wurde GM deshalb in GM1 umbenannt. Dass diese Formate zueinander nicht kompatibel sind, macht es Hard- und Softwareherstellern sowie Anwendern nicht gerade leichter.

Am 15. Januar 2001 haben Yamaha und Roland deswegen ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet: Beide Unternehmen wollen aktiv das GM2-Format unterstützen und zum globalen Standard machen. Die Schaffung eines gemeinsamen weiteren Standards habe man absichtlich vermieden, um nicht weitere Probleme zu schaffen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Yamaha und Roland. Zudem wollen beide Unternehmen Dritten den freien Zugriff auf das XG- und das GS-Format gewähren und alle drei Formate in ihren zukünftigen Hard- und Softwareprodukten unterstützen.

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