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Fast alle Marktplätze müssen noch Hausaufgaben machen

Neuer Forrester-Report "B2B-Marktplätze im Härtetest"

Wie gut sind B2B-Marktplätze im deutschsprachigen Raum? Dieser Frage geht Forrester Research in seiner neuen Studie "B2B-Marktplätze im Härtetest" nach. Unter die Lupe genommen werden neben dem technischen Know-how das Dienstleistungsspektrum der Anbieter, das Niveau ihrer Kundenbetreuung, das Geschäftsmodell und die Zukunftsstrategie.

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Die Studie beurteilt die 21 bedeutendsten offenen B2B-Marktplätze im deutschsprachigen Raum auf der Basis eines Rankings. Das Ergebnis: Nur wenige Marktplätze bieten in allen geprüften Kategorien überdurchschnittliche Leistungen. Der Großteil der virtuellen Handelsplätze muss nach Meinung der Analysten seine Hausaufgaben noch machen. Allein bei der technischen Umsetzung wussten die meisten Anbieter zu überzeugen. Indes weisen immerhin drei von vier Marktplätzen zumindest in einer der überprüften Kategorien gravierende Schwächen auf.

Am besten schneidet unter den getesteten Marktplätzen "Surplex" ab, der in jeder Kategorie akzeptable Bewertungen erreichen konnte und vor allem in den Kategorien Zukunftsstrategie und Kundenbetreuung die Konkurrenz weit hinter sich lässt. Dem Primus folgen "Metaltrade-net" und "newtron", die ebenfalls kaum Defizite aufweisen, vielmehr auch beachtliche Stärken zeigen.

Darüber hinaus fällt auf, welche Bedeutung die Wurzeln eines Unternehmens für seine Positionierung im Wettbewerb haben. So lassen die von ehemaligen Unternehmensberatern geführten Marktplätze zwar Schwächen in der technischen Umsetzung ihres Angebots erkennen, präsentieren zugleich aber zukunftsfähigere Strategien als die Wettbewerber.

Laut Forrester Research werden nur diejenigen Marktplätze überleben, die auf zahlreichen Feldern überragende Lösungen anbieten können. Vor allem eine breite Streuung der Umsatzquellen, eine grundlegende Verknüpfung mit benachbarten Marktplätzen und eine umfassende Dienstleistungspalette scheinen geeignet, virtuelle Marktplätze fit für die Zukunft zu machen. "Künftig reicht es nicht mehr aus, eine elektronische Plattform zur Verfügung zu stellen", so Jörg Nußbaumer, Analyst bei Forrester, denn "die Kunden erwarten nicht nur Preisvorteile, sondern eine drastische Vereinfachung ihrer Einkaufsprozesse".

Schon in drei Jahren werden rund 40 Prozent aller online gehandelten B2B-Umsätze auf virtuellen Marktplätzen im Internet erwirtschaftet werden. Ursache des zu erwartenden Booms ist die größere Kosteneffizienz im Vergleich zu anderen Handelsplätzen. Dies bedeutet für die Anbieter auf diesem noch immer jungen Markt, dass sie sich auf einen harten Wettbewerb einstellen müssen. Allein die besten und liquidesten unter ihnen werden sich dauerhaft als Marktplatz etablieren können, während die Mehrzahl der meist erst im vergangenen Jahr entstandenen Anbieter wohl nur einen Sommer lang im Netz dabei waren, so Forrester.


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Marc Naujokat 26. Jan 2001

Abgesehen von diesen doch nichts sagenden Kommentaren würde mich interessieren, wer schon...

Thommy 22. Jan 2001

Au weia, noch so einer, der sich bei Heise nicht mehr traut...



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