SGI steigert Verluste
Im entsprechenden Vorjahreszeitraum konnte SGI noch Umsätze in Höhe von 648 Millionen US-Dollar und einen leichten Gewinn von 9 Millionen US-Dollar verbuchen. Allerdings, so lässt das Unternehmen verlauten, wird für das aktuelle Berichtsquartal eine anziehende Situation bei der Auftragslage verzeichnet und auch das Backlog sei weiter gestiegen. Das Backlog (Gesamtvolumen aufgelaufener Aufträge bzw. noch nicht bezahlter Auslieferungen) erreichte am 31.12.00 einen Umfang von 386 Millionen US-Dollar.
"Wir handeln konsequent nach unserem kürzlich bekannt gegebenen verbesserten Geschäftsmodell und sind überzeugt, dass es tragfähig ist und greift. Bis heute haben wir schon mehr als 10.000 Prozessoren in Systemen unserer neuen SGI-Origin-Produktfamilie ausgeliefert. Wir starten in das zweite Geschäftshalbjahr mit viel Schwung und einer ausgezeichneten Positionierung in punkto Produktportfolio. Wir gehen davon aus, in Q4 des Geschäftsjahres wieder profitabel zu sein", so Bob Bishop, Chairman und CEO von SGI.
Im April hatte sich SGI von seiner Vektorsupercomputer-Tochter Cray getrennt und konzentriert sich nun auf Grafikworkstations und skalierbare High-Performance-Server.