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Spieletest: No One Lives Forever + Gewinnspiel

Stimmungsvoller Shooter im 60er-Jahre-Ambiente. Frauen an die Macht: Nach Lara Croft aus Tomb Raider und Julie Strain aus Heavy Metal FAKK 2 schickt sich mit Cate Archer nun eine weitere virtuelle Grazie an, die Herzen der PC-Spieler im Sturm zu erobern. Diesmal dürften dabei insbesondere Spionage- und Thriller-Freunde auf ihre Kosten kommen.
/ Thorsten Wiesner
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Ganz so unschuldig wie Cate am Anfang vielleicht wirken mag ist sie allerdings beileibe nicht: Als ehemalige Straftäterin saß ihr schon des Öfteren die Polizei im Nacken, nun soll sie die Fronten wechseln und für die Geheimorganisation Unity arbeiten. Eine vertrauensvolle Aufgabe, die natürlich erlernt werden will.

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In insgesamt 15 Missionen reist man dann auf der Suche nach gefährlichen Terroristen quer durch die ganze Welt, zu den faszinierenden Schauplätzen gehören unter anderem Marokko, die Karibik oder auch Ost-Berlin – schließlich befindet man sich in den sechziger Jahren und der Kalte Krieg ist im vollen Gange. Auch sonst wurde diese Zeit liebevoll nachgezeichnet: Hinsichtlich der Kleidung werden augenschädigende Farbkombinationen bevorzugt, die Musik swingt und die Frisuren sitzen auf Grund der kunstvollen Dauerwellen perfekt.

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Grandios in Szene gesetzt wird das Ganze durch die LithTech-Engine des Herstellers Monolith, die für flüssige Animationen, beeindruckende Lichteffekte und realistische Texturen sorgt, aber auch nach einem Pentium III mit 128 MB RAM und GeForce-Grafikkarte giert, um ihre Pracht voll entfalten zu können.

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Ebenfalls ganz im Stile eines James-Bond-Films ist die englische Sprachausgabe gehalten, die mit Tonnen britischen Humors gespickt ist, in Ost-Berlin beispielsweise auf Grund des sehr eigenwilligen deutschen Akzentes allerdings auch mal für etwas unfreiwillige Komik sorgt. Überhaupt pendelt das Spiel sehr häufig und gekonnt zwischen brüllend komischen und vor Spannung beinahe nervenschädigenden Passagen und lässt den Spieler so ein in dieser Form selten erlebtes Gefühlsspektrum durchleben.

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Hinzu kommen die sprichwörtlich immer wieder überraschenden Waffen der Frauen, neben den typischen verschiedenen Feuerwaffen gibt es diverse Gimmicks wie etwa explodierende Lippenstifte, ätzendes Säureparfüm, eine Infrarotbrille für tiefe Einblicke und vieles andere mehr, das Cates gut ausgestattete Damenhandtasche in diesem Fall zu bieten hat. Dass der gekonnte Einsatz von Fallen und verborgenes Anschleichen dabei oftmals weitaus erfolgsversprechender sind als plumpes Drauflos-Geballere, versteht sich bei einer Frau dieser Klasse beinahe schon von selbst.

Fazit:
Fox Interactive liefert mit No One Lives Forever einen Agententhriller der Spitzenklasse. Selten zuvor wurde die Spannung und die Atmosphäre eines Bond- Films so gekonnt in Szene gesetzt – auch wenn man auf James hier verzichten muss. Wer dieses Programm gespielt hat, wird aber sowieso davon überzeugt sein, dass Frauen die besseren Helden sind....

Gewinnspiel:
Wir verlosen einmal die Vollversion von No One Lives Forever. Wer gewinnen will, sollte uns im Forum mitteilen, warum Frauen besser für Geheimdienstarbeiten geeignet sind als Männer. Der Gewinner wird am Mittwoch bekannt gegeben.


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