Neuer Titel der Messiah-Macher. Das Entwicklungsteam von Shiny Entertainment konzentrierte sich bisher zumeist auf Action-Titel wie etwa Messiah, mit Sacrifice wagten sich die Designer nun erstmals an ein Strategiespiel heran. Und nicht nur in Hinsicht der Präsentation bekommen Strategen hier ein Programm serviert, wie sie es so vorher noch nie erleben durften.
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Als Magier Shakti findet man sich in einer fernen Fantasy-Welt wieder, in der die Ordnung ein wenig aus den Fugen geraten ist: Die fünf Gottheiten Persephone, Pyro, Stratos, Charmel und James streiten um die Weltherrschaft und bemerken auf Grund ihrer eigenen Probleme kaum, dass ihrer Welt auf Grund der üblen Machenschaften eines finsteren Dämonenfürsten der Untergang bevorsteht.
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Bevor man sich jedoch des bösen Höllenfürsten annimmt, erledigt man zunächst ein paar Aufträge für die Gottheit seiner Wahl. Netterweise ist man durch seine Entscheidung nicht endgültig gebunden, im Gegenteil, ein häufiger Wechsel zwischen der präferierten Obermacht sorgt für ein recht abwechslungsreiches Gameplay. So darf man etwa für Pyro eine Feuerwand errichten, neues Land für Persephone erobern oder Erdgott James mit neuen Monstertruppen erfreuen.
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Die Bedienung ist dabei auch für unerfahrene Spieler recht leicht zu erlernen: Das übersichtliche Interface zeigt die möglichen Verteidigungs-, Angriffs- und Heilszauber an, die Steuerung erfolgt über die Tastatur und die Maus.
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Ansonsten sind auch die Aufgaben eines Magiers nicht sehr viel anders als die normalsterblicher Strategen: Truppen, beziehungsweise in diesem Fall Monster, wollen erschaffen und in die Schlacht gejagt werden, Ressourcen in Form von Mana müssen ausfindig gemacht und beinahe 100 Zaubersprüche gelernt werden.
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Das eigentlich Herausragende an Sacrifice ist jedoch die Präsentation: Die fantasievoll gezeichneten Landschaften und die unzähligen Effekte würden auch einem herausragenden Ego-Shooter alle Ehre machen, selten wurde in diesem Genre eine derartige Farbenpracht geboten. Auch die Sprachausgabe mitsamt der witzigen Sticheleien zwischen den recht eigensinnigen Gottheiten ist hörenswert, wenn auch an manchen Stellen ein wenig zu pathetisch.
Fazit: Ebenso wie einst Homeworld stellt auch Sacrifice einen Meilenstein im Strategiegenre dar. Insbesondere die Optik begeistert und ist richtungsweisend für kommende Programme, aber auch das Gameplay im abwechslungsreichen Ambiente fesselt Anfänger und Experten gleichermaßen. Mit Sacrifice hat Shiny somit eindeutig den besten Titel in der Geschichte des noch recht jungen Entwicklungsteams abgeliefert.