Konvertierung des Filmspektakels von Eidos. Mitte letzten Jahres brachten die Aardman Studios, die für ihre Knetfiguren Wallace & Gromit bereits mit dem Oskar ausgezeichnet wurden, den ersten abendfüllenden Spielfilm in die Kinos: Chicken Run berichtete über den Ausbruchsversuch einer Hühnergruppe von einer Tierfarm. Eidos präsentiert jetzt die Computerspielumsetzung dazu.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Wie im Film beschreibt auch das Spiel, wie Oberhenne Ginger einen waghalsigen Fluchtversuch aus den grausamen Händen der Farmbesitzerin Mrs. Tweedy plant, um ihren Mithennen das drohende Schicksal, als Pastete in handliche Tuben gepresst zu werden, zu ersparen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Für den Film wurden angeblich 4000 Liter Farbe und 2000 kg Plastilin verbraucht, um die wunderbaren Knetfiguren zu Leben zu erwecken, das Spiel kam offensichtlich mit weitaus geringerem Ressourcenaufwand aus: Bereits die eher verschwommene und nicht sehr detaillierte Grafik lässt gleich zu Beginn Böses ahnen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die ersten Probeläufe auf dem nicht sehr weitläufigen Farmareal bestätigen leider den anfänglich nicht sehr positiven Eindruck: In recht simpler Manier geht es zumeist darum, irgendwo versteckte Gegenstände aufzuklauben, diese dann an anderen Stellen einzusetzen und dabei möglichst den Wachhunden und anderem unfreundlichen Wachpersonal nicht in die Arme zu laufen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Als Auflockerung werden kleinere Mini-Spielchen geboten, die Shareware-Charakter besitzen und weder sonderlich einfallsreich sind noch für längere Zeit motivieren können. Das wäre alles halb so schlimm, wenn wenigstens die Steuerung funktionieren würde, aber leider wurde hier die Konsolenfassung eins zu eins konvertiert, so dass man auch beim Spielen per Tastatur bei möglichen Aktionen ständig Joypad-Knöpfe am Monitor angezeigt bekommt.
Immerhin erinnern die Stimmen und die Charaktere an die Kinofassung und lassen so zumidest ein wenig die geniale Atmosphäre des Films aufkommen.
Fazit: Chicken Run ist leider nicht viel mehr als die relativ ideenlose Ausschlachtung einer grandiosen Filmvorlage, weder Gameplay noch Präsentation können überzeugen. Schade eigentlich, denn der Film hätte Besseres verdient gehabt.