Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

AMD kündigt ersten Duron-Prozessor für Notebooks an

Taktraten von 600 und 700 MHz, aber kein PowerNow. Mit dem Mobile Duron hat AMD nun auch einen starken Prozessor mit 600 und 700 MHz Taktfrequenz für den Notebook-Markt im Programm. Bisher bot der Prozessorhersteller hier nur seine K6-Prozessoren, die in der Leistung nicht mit Intels Mobile Celeron mithalten konnten.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Damit eröffnet sich der Notebook-Welt erstmals die Athlon-Architektur. Im Gegensatz zu den für stationäre Systeme konzipierten Duron-Prozessoren sollen sich die ebenfalls auf dem Sockel-A-Prozessorsteckplatz basierenden Mobile Durons mit einer geringeren Kernspannung (1.4 Volt) und damit auch einem geringeren Stromverbrauch auszeichnen. Die Cache-Größe ist hingegen mit 192 K identisch zum "normalen" Duron.

In der Leistung dürfte der Mobile Duron zwar recht gut abschneiden, etwas enttäuschend ist jedoch, dass AMDs Stromspartechnologie PowerNow, die bisher in den K6-Prozessoren zu finden war und mit Intels Speedstep zu vergleichen ist, erst in späteren AMD-Mobil-Prozessoren mit den Codenamen Palomino und Morgan zu finden sein wird. So fährt der Prozessor selbst unterwegs immer mit voller Leistung und schont damit die Notebook-Akkus nicht sonderlich.

Nichtsdestotrotz hat AMD mit NEC bereits einen ersten Notebook-Hersteller für den Mobile Duron gewinnen können: NECs "LaVie U"-Notebook-Serie soll mit dem 700 MHz Mobile Duron ausgestattet und in den USA ab Ende Januar erhältlich sein.

Der Mobile Duron ist ab sofort in großen Stückzahlen erhältlich. Mit einer Taktrate von 600 MHz kostet er zu Großhandelspreisen 75,- US-Dollar, während er mit 700 MHz 123,- US-Dollar kostet.


Relevante Themen