c't kritisiert Powershopping-Anbieter im Internet
Unter dem Motto "Gemeinsam kaufen, gemeinsam sparen" locken Internet-Einkaufsgemeinschaften die Surfer auf ihre Websites. Je mehr Käufer sich für ein Produkt interessieren, desto mehr Preisabschläge gibt es. Ein Vergleich der c't-Redaktion hat jedoch ergeben, dass mit gezielter Preisrecherche durchaus günstigere Angebote ohne derartige Sammelbestellungen im Internet zu finden sind. In einem solchen Fall sollte man sich nicht scheuen, von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen und die Ware binnen 14 Tagen zurückzuschicken, so das Magazin.
Das gilt allerdings nicht für den finanziell angeschlagenen Internet-Händler LetsBuyIt.com, der derzeit weder Ware ausliefert, noch unzufriedenen Kunden Geld zurückzahlt. Das Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden hat einen Antrag auf Zahlungsaufschub gestellt und darf daher zurzeit keine Geschäfte abwickeln.
Ob die vermeintlichen Schnäppchen tatsächlich zur Auslieferung kommen, sei generell ungewiss. Während sich der Interessent mit seinem Klick zum Kauf verpflichtet, behalten sich auch andere Internethändler wie Primus Powershopping oder coshopper.ch in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen das Recht vor, das Kaufangebot des Kunden abzulehnen. Hat man Glück und es finden sich genügend Kaufinteressenten, wird man darüber nach einer vom Anbieter festgelegten Frist informiert. Diese kann sich mitunter bis zu vier Wochen hinziehen. Danach muss man erst zahlen und sich dann nochmals in Geduld üben. Die Lieferung erfolgt nämlich erst innerhalb von 10 bis 15 Tagen. Damit hinken die Powershopper den klassischen Versendern wie Quelle und Otto, die innerhalb 48 Stunden ausliefern, deutlich hinterher.
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