c't: Bei Anti-Viren-Software ist Sicherheit oft trügerisch
Die bekannten Anti-Viren-Programme wie beispielsweise "F-Prot" und "F-Prot für Windows" oder "McAfee" überzeugten im c't-Test vor allem bei der wichtigsten Funktion eines Anti-Viren-Programmes: der Erkennung von Viren. Doch auch hier bleibt dem Anwender nicht erspart, sich in regelmäßigen Abständen – etwa einmal pro Woche – die neuesten Updates der Hersteller zu beschaffen. Bei der Beseitigung von Viren erhielt das Anti-Viren-Programm "Kaspersky" Bestnoten. Alle Programme zeigten jedoch Probleme, wenn es darum ging, ein System mit aktiven Viren zu reinigen. Verlässt man sich in so einer Situation einzig und allein auf die Software, riskiert man, dass der Rechner anschließend nicht mehr benutzbar ist, so die c't.
"Grundsätzlich", so c't-Redakteur Patrick Brauch, "sind Anti-Viren-Programme als Hilfsmittel durchaus nützlich, ersetzen aber keinesfalls Vorsicht und gesundes Misstrauen."
Verantwortungsvoller Umgang mit Dateien – vor allem wenn deren Herkunft unklar ist – ist nach wie vor der beste Schutz gegen die Schädlinge, so die c't. E-Mail-Attachments von unbekannten Absendern sollten ebenso ungelesen in den Papierkorb wandern wie unaufgeforderte Virenwarnungen.
Bei diesen angeblichen Warnungen, im Fachjargon auch "Hoaxes" oder zu Deutsch "schlechter Scherz" genannt, handelt es sich fast immer um Falschmeldungen, die die Anwender verunsichern sollen.
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