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Yoolia: Millionenschweres B2C-Start-up beginnt von vorn

Yoolia AG setzt auf Technologie-Entwicklung und schaltet Website ab

Das Internet-Start-up Yoolia AG hat zum Jahresende 2000 sein Consumergeschäft eingestellt. In Zukunft will man sich darauf konzentrieren, die erworbene technologische Kompetenz zu nutzen und eine skalierbare Softwarelösung anzubieten. Einen ersten Großauftrag im sechsstelligen DM-Bereich habe man mit der hybris AG abgeschlossen, weitere Aufträge würden gerade verhandelt.

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"Die Erleichterung nach den Wochen der Anspannung ist groß. Wir freuen uns, dass die Gespräche mit potenziellen Abnehmern erfolgreich waren und eine ganze Reihe von Interessenten für die Implementierung der Personalisierungslösung gefunden wurden. Der erste Vertragsabschluss konnte gleich zu Beginn des neuen Jahres getätigt werden", so Andreas Hoffmann, Vorstand der Yoolia AG.

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Im November 1999 war die Yoolia AG mit dem Ziel gegründet worden, eine Informations- und Shopping-Plattform unter der Domain Yoolia.de zu etablieren. Über ein eigens entwickeltes Profiling- und Matchmaking-Verfahren wollte man individuelle und sich ständig präzisierende anonymisierte Nutzerprofile generieren.

Im Juli 2000 entdeckte man die B2B-Bereiche für sich und kündigte eine Neuausrichtung an. Die Yoolia AG stoppte die geplanten Print-Kampagnen für die Plattform yoolia.de und setzte auf Online-Werbung.

Im September wurde schließlich das Tochterunternehmen y-technologies gegründet, das sich in Zusammenarbeit mit der Broadbase Software GmbH um die Vermarktung der Software als Standardprodukt kümmern sollte.

Im Juli beschäftigte Yoolia noch 60 Mitarbeiter und erwartete für 2000 einen Umsatz von 1,5 Millionen DM, der aber offenbar nicht realisiert wurde. Heute beschäftigt die Yoolia AG nur noch zehn Mitarbeiter und will 2001 einen Umsatz von 1,5 Millionen DM erzielen.

Die Konsolidierung des Unternehmens sei durch mehrere Forderungsverzichte und Umwandlung einer Reihe von Verbindlichkeiten in Unternehmensanteile möglich geworden. Hinzu kam eine Zwischenfinanzierung des Seed-Investors CEA, München.

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