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USA lockern Exportbeschränkungen für Supercomputer

Regierungs-Experten zweifeln Wirksamkeit an

Die US-Regierung hat heute die sechste Revision der 1993 erlassenen US-Exportkontrollen für High Performance Computer (HPC) vorgestellt, die in Kürze greifen soll. Mit ihr sollen US-Hersteller ihre Workstations und Supercomputer leichter und mit wesentlich weniger Behördenaufwand in andere Länder verkaufen können, die nicht als potenzielle Gefahrenquellen für die USA gelten.

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Die Rechenleistung, ab der ein HPC als Waffe eingestuft wird und zum Export in bestimmte Länder der Staat informiert und gegebenenfalls auch eine Genehmigung vorliegen muss, wird weiterhin mit der Einheit Millions Of Theoretical Operations Per Second (MTOPS) beziffert. Im Gegensatz zu vorherigen Revisionen der US-Exportkontrollen sollen die neuen jedoch häufiger den Marktentwicklungen angepasst und jeweils höhere MTOPS-Leistungen zum Export in bestimmte Regionen zugelassen werden.

Inhalt:
  1. USA lockern Exportbeschränkungen für Supercomputer
  2. USA lockern Exportbeschränkungen für Supercomputer

Das seit 1995 in vier Stufen aufgeteilte System umfasst nun nur noch drei, Stufe 2 fällt weg. In die Liste der ohne Exportbeschränkungen (Stufe 1) belegten Regionen (Westeuropa, Japan, Kanada, Mexiko, Australien, Neuseeland, Ungarn, Polen, die Tschechoslowakei und Brasilien) zählen nun auch Süd- und Zentralamerika, Südkorea, ASEAN, Slowenien und der Großteil von Afrika. Litauen soll nach Abstimmung im Kongress ebenfalls zur Stufe 1 gezählt werden.

Zu Stufe 3 zählen Indien, Pakistan, Mittlerer Osten/Maghreb, die ehemalige Sowjetunion, China, Vietnam und Zentraleuropa. Exporte von Rechnern mit bis zu 28.000 MTOPS sind mit Generallizenz erlaubt. Eine Anhebung dieser Grenze auf 85.000 MTOPS wurde angekündigt, wird vom Präsidenten befürwortet, muss allerdings noch vom Kongress verabschiedet werden. Alles über diesen Grenzen benötigt eine individuelle Exportgenehmigung durch die US-Regierung.

USA lockern Exportbeschränkungen für Supercomputer 
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