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Unisys, Microsoft und Dell entwickeln Wahlsystem

US-Wahlprobleme ade?

Die US-Wahlposse scheint zumindest für die Wirtschaft Impulse gegeben zu haben: Gemeinsam mit Microsoft und Dell will Unisys ein besseres Wahlsystem anbieten, das in Zukunft eine schnellere, akkurate Registrierung, Identifikation, Wahl und Auswertung erlauben soll.

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Das Softwarehaus Unisys hat dazu seine "e-@ction Election Solution" angekündigt, die ein komplettes Wahlsystem umfasst. Gemeinsam mit Microsoft und Dell soll es die verschiedenen althergebrachten Wahlsysteme wie z.B. Lochkarten-Stimmzettel ablösen, die auf Grund ungenauer Zählung in der letzten US-Wahl zu einem Auswertungschaos geführt haben.

Das von Unisys vorgestellte elektronische Wahlsystem soll auf die Bedürfnisse von Gemeinden, Landkreisen und Staaten angepasst werden können. Zudem soll es lange Warteschlangen durch schnelle Registrierung von Wählern direkt am Wahlpult vermeiden helfen und Betrugsversuche vereiteln können.

Vor allem aber soll es laut Unisys benutzerfreundlich sein, ein Problem, mit dem laut Presseberichten zur US-Wahl nicht nur bereits existierende elektronische sondern auch auf Papier beruhende Wahlsysteme zu kämpfen hatten.

Elektronische Wahlsysteme hat Unisys bereits in Brasilien, Costa Rica und der Stadt Rom installiert. In Minnesota, USA, wurde darüber hinaus ein Feldversuch zur Wahl per Internet absolviert.

Auch von staatlicher Seite gibt es Initiativen, die Wahl zu vereinfachen und schneller zu Ergebnissen zu kommen: Die Federal Election Commission (FEC) der USA arbeitet an freiwilligen Wahlsystem-Standards, die noch 2001 veröffentlicht werden sollen. Darin sollen sowohl Fernwahl, Wahl im eigenen Heim, Wahl per Internet und von der Regierung betreuten Wahlstätten adressiert werden.

Kommentar:
Ob neue elektronische Wahlsysteme alle Probleme werden beseitigen können, ist fraglich. Schließlich gibt es immer noch den menschlichen Faktor: Manche Wähler werden neuen computerisierten Wahlsystemen misstrauisch oder hilflos gegenüberstehen, selbst nachdem man sie ihnen erklärt hat. Hier wartet noch eine Menge Arbeit auf die Wahlhelfer, allerdings werden sie im Gegenzug von einer Sache befreit: Dem fehlerträchtigen Stimmzettel-Auszählen per Hand.


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