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Ford will Autoinstrumente ablenkungsfreier gestalten

Einsatz von Simulationstechnik soll Fahrerverhalten analysieren helfen

Der Autohersteller Ford will demnächst ein neues, 10 Millionen US-Dollar teures High-Tech-Fahrsimulator-Forschungslabor eröffnen, um die Belastung für den Fahrer sowie die Ablenkungsfaktoren zu untersuchen, die von neuen elektronischen Fahrzeugeinrichtungen wie beispielsweise den Instrumenten ausgehen.

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In dem neuen Simulator können Forscher das Verhalten eines Fahrers in allgemeinen Verkehrssituationen während der Benutzung eines Mobiltelefons, Navigationssystems oder anderer elektronischer Bordinstrumente messen. Der Simulator ist der erste im Maßstab 1:1 gebaute Fahrsimulator mit beweglichem Unterbau der Ford Motor Company und nach Angaben des Unternehmens das leistungsfähigste System aller nordamerikanischen Automobilhersteller.

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Der Fahrsimulator des Ford Research Laboratory mit Namen Virttex für VIRtual Test Track EXperiment ermöglicht den Forschern, Autobahnfahrten in einer sicheren und kontrollierten Laborumgebung realistisch nachzuahmen und bietet der Ford Motor Company somit eine neue Möglichkeit, benutzerfreundliche Instrumententräger für seine Kunden zu entwickeln.

Die erste Virttex-Studie, deren Beginn für das Frühjahr 2001 geplant ist, soll sich mit den Anforderungen befassen, die die verschiedenen Fahrzeugeinrichtungen an den Fahrer stellen. Ziel dieser Studie ist die Entwicklung besserer Möglichkeiten zur Messung des Ablenkungspotenzials zukünftiger Mensch/Fahrzeug-Schnittstellen. Die Ergebnisse dieser und ähnlicher Studien werden in der Hoffnung veröffentlicht, eine wissenschaftliche Basis für allgemein anerkannte Normen bezüglich fahrzeuginterner elektronischer Mensch/Maschine-Schnittstellen zu entwickeln.

Virttex erstellt eine virtuelle Fahrumgebung. Ein speziell für diese Studie ausgerüsteter Ford Taurus wird das erste im Simulator eingesetzte Fahrzeug sein, hinter dessen Steuer sich die Teilnehmer der Studie setzen und die Fahrt gemäß den vorgegebenen Testanweisungen beginnen. Während der simulierten Fahrt werden die Forscher die Fähigkeit des Fahrers untersuchen, eine Reihe von Verkehrssituationen während der Benutzung der im Fahrzeug vorhandenen elektronischen Ausstattungen zu bewältigen.

Neben der Erfassung von Fahrzeugdaten wie etwa der Lenkbewegungen, der Geschwindigkeit und der Bremsdaten werden alle Tests von fünf im Fahrzeug untergebrachten Mikrokameras aufgezeichnet. Sie registrieren die Hand-, Augen- und Fußbewegungen des Fahrers in Abhängigkeit zur Fahrumgebung.

Im Simulator können außerdem Aufzeichnungen der Lenkkorrekturen zur Geradeausfahrt, das Verhalten beim Fahrspurwechsel und Slalom-Vergleichstests als Teil der Beurteilung des Fahrverhaltens und der Testfahrten durchgeführt werden. Diese Tests können einfach reproduziert werden, wodurch Vergleichstests auf schnelle Weise durchgeführt werden sollen.

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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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