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Analyse: Online-Content-Anbieter legen den Rückwärtsgang ein

Content: King, aber ohne Cash

Immer mehr große amerikanische Medienkonzerne überdenken ihre Internet-Aktivitäten. Der "Dot-Com-Downturn" im Inhalte-Segment geht längst über die Neugründungen hinaus. Die Welle hat auch Deutschland erfasst.

Den Schrecken im eigenen Haus verbreitete das Nachrichten-Netzwerk CNN heute gleich auf der eigenen Homepage: Laut einer Meldung des Wallstreet Journal wolle die Tochter des Time-Warner-Konzerns, der kurz vor einer Fusion mit dem Online-Dienst AOL steht, bereits in den nächsten Wochen eine Entlassungswelle beginnen, die bis zu 1000 Mitarbeitern den Job kosten könnte. "Deep Cuts" seien insbesondere in der Internet-Abteilung geplant. Die Dimension dieser Entwicklung wird schnell klar, wenn man sich verdeutlicht, dass CNN insgesamt nur 4000 Menschen beschäftigt.

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Die Erklärung, die Einsparungen hingen mit dem AOL-Time-Warner-Deal zusammen, kann man schnell vom Tisch wischen. AOL beschäftigt zwar ein Heer von Technikern und Servicemitarbeitern, hat aber keine kompetente Inhalte-Redaktion, die mit dem CNN-Netz konkurrieren könnte. Bei Rupert Murdochs News Corporation, ebenfalls eines der führenden Medien-Konglomerate der Welt, löst man gleich die ganze Unterfirma News Digital Media auf, hunderte Jobs sind bedroht. Murdoch hatte anfangs zwar eher zögerlich, dann aber doch massiv in den Online-Sektor investiert.

Auch die renommierte New York Times sägt an ihrem Internet-Standbein. Bei der unabhängigen Online-Tochter ging es gleich 69 Mitarbeitern an den Kragen, um "2002 die Profitabilität zu erreichen". Die Entwicklung trifft auch die kombinierten Internet- und Print-Medien mit dem Schwerpunkt "New Economy", die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Der Industry Standard aus San Francisco musste seine 36 Entlassungen "vor allem in der Marketing- und Online-Abteilung", immerhin 7 Prozent der Gesamtbelegschaft, gar im eigenen 'Layoff Tracker' vermelden.

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