CES: Canon zeigt PowerShot-Pro90IS Digitalkamera
Die PowerShot Pro90IS besitzt eine recht einfache mittenbetonte Integralmessung, die auf Spotmessung umschaltbar ist. Der Autofokus ist zentralorientiert.
Integriert sind zwölf dem EOS-System entlehnte Belichtungsprogramme, wobei natürlich sämtliche Variablen auch manuell bestimmt werden können. Die Empfindlichkeit lässt sich zwischen ISO 50 und ISO 400 einstellen. Neben dem Einzelbildmodus gibt es außerdem die Funktion einer Filmaufnahme samt Ton als 320 x 240-Pixel-Clip mit 15 Bildern pro Sekunde. Die Movies können bis zu 30 Sekunden lang sein und werden im AVI-Format gespeichert.
Als Speichermedium können Type-I- und II-CompactFlash-Karten und IBM Microdrives eingesetzt werden. Mitgeliefert wird ein 16-MB-CompactFlash-Modul. Der Verschluss hat Öffnungszeiten zwischen 8 Sekunden und einer 1/1000 Sekunde. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lithium-Ionen-Akku, der in der Kamera aufgeladen werden kann.
Neben einem USB-Anschluss kann das Gerät auch über die serielle Schnittstelle angesprochen werden und verfügt über einen Videoausgang für Pal- und NTSC. Neben dem JPEG-Format kann die Kamera auch im speicherzehrenden, aber unkomprimierten RAW-Modus Bilder speichern.
Auf der mitgelieferten CD ist neben den Twain-Treibern für Windows und dem Photoshop-Plug-in für Mac Anwendungssoftware enthalten. Dazu gehören Adobe Photoshop LE 5.0, PhotoStitch 3.1 für die Erstellung von Panorama-Fotos, die Fotomanagement-Software ZoomBrowser 2.4 (Mac: ImageBrowser 1.4) sowie RemoteCapture für die Steuerung der Kamera via PC.
Ab Februar 2001 soll die PowerShot Pro 90IS für 3.199,- DM im Handel erhältlich sein.
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