• IT-Karriere:
  • Services:

Websites: Zum Börsengang aufgebaut und nie mehr angefasst?

Analyse von Websites börsennotierter Firmen

Einmal zum Börsengang aufgebaut und nie mehr angefasst: Die Internetseiten vieler am Neuen Markt notierten Gesellschaften zeigen einer Studie zufolge deutliche Ermüdungserscheinungen, teilweise sogar Rückschritte seit dem ersten Erscheinen im Internet. Heraus ragt lediglich der Bankensoftwareanbieter Brokat mit einem umfangreichen und dennoch übersichtlichen Auftritt.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Auftrag der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" haben Experten des Fachbereiches Wirtschaft der Fachhochschule Münster und des ProfNet Institutes für Internetmarketing in Dortmund zum zweiten Mal 223 deutsch- und englischsprachige Internetseiten börsenotierter Unternehmen auf Anlegerinformationen analysiert.

Stellenmarkt
  1. BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Oberschleißheim
  2. afb Application Services AG, München

In der Gesamtstatistik siegt dabei DaimlerChrysler vor der Hypovereinsbank. Brokat kommt auf Platz drei. Zum einen haben die Experten Firmen aus dem Dax 30, dem MDax, SDax und Nemax 50, also den Indices mit den größeren deutschen Unternehmen, unter die Lupe genommen. Zum anderen analysierten sie erstmalig auch englischsprachige Seiten von Unternehmen aus dem Euro Stoxx 50 und Euro.NM, also Indices mit größeren europäischen Firmen. Dabei verglichen sie die Ergebnisse mit den Resultaten der ersten Auswertung im Jahre 1999. Untersucht haben sie 91 Kriterien in den vier Kategorien Inhalt, Layout, Benutzerfreundlichkeit und Interaktivität.

Verglichen mit dem Neuen Markt haben Unternehmen aus dem Dax, MDax und SDax dazugelernt. Innerhalb eines Jahres haben sie ihre Websites überarbeitet, neu konzipiert sowie Inhalte und Benutzerfreundlichkeit verbessert.

DaimlerChrysler erhält unter den Dax-Werten die beste Bewertung der Wirtschaftsexperten: "Es gelingt Daimler, umfangreiche Inhalte auf den Internetseiten sehr gut zu strukturieren", urteilt Prof. Dr. Ulrich Balz, Leiter des European Business Programmes an der Fachhochschule Münster. Angenehm fallen ein ausführlicher Katalog häufig gestellter Fragen auf sowie Audio- und Videodateien von Hauptversammlungen, die Nutzer runterladen können.

Die Darstellung auf den englischsprachigen Seiten muss sich dagegen noch stark verbessern: Vor allem der Dialog mit den Anlegern kommt zu kurz. Die Interaktivität ist gerade bei den Nemax-Unternehmen mangelhaft, die Inhalte eher dünn, so die Kritik der Wissenschaftler.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Unix: Ein Betriebssystem in 8 KByte
Unix
Ein Betriebssystem in 8 KByte

Zwei junge Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang ein Betriebssystem und die Sprache C. Zum 50. Jubiläum von Unix werfen wir einen Blick zurück auf die Anfangstage.
Von Martin Wolf


    Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
    Horror-Thriller Unsubscribe
    Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

    Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
    Von Peter Osteried

    1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
    2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
    3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

    Schule: Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht
    Schule
    Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht

    WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
    Ein IMHO von Gerd Mischler

    1. Kipping Linken-Chefin fordert Schul-Laptops mit SIM für alle Schüler
    2. Datenschutz Unberechtigte Accounts in Schul-Cloud
    3. Homeschooling-Report Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

      •  /