Micron liefert günstige DDR-SDRAMs an Endkunden aus
Damit will der Speicherhersteller den Preis-Leistungs-Vorteil der neuen Speicherbausteine demonstrieren, die in direkter Konkurrenz zu den von Intel und Rambus favorisierten RDRAMs stehen. Letztere sind momentan deutlich teurer als die neuen DDR-SDRAMs und bieten diesen gegenüber kaum Leistungsvorteile, wie Testberichte verschiedener Online- und Print-Publikationen belegen.
Der vergleichsweise niedrige Preis dürfte vor allem den Speichertechnologie-Hersteller Rambus ärgern, der mit Micron seit einiger Zeit im Clinch liegt. Während Rambus gegen Micron wegen angeblicher SDRAM-Patentrechtsverletzungen klagt und Lizenzgebühren fordert, hat Micron seinerseits eine Gegenklage am Laufen. Micron wirft Rambus vor, gegen Bundes-Kartellrecht zu verstoßen und nicht halt- und durchsetzbare Speicherpatente zu verfechten.
Erste Pentium-III- und vor allem Athlon/Duron-Mainboards mit DDR-SDRAM-Unterstützung sind seit kurzem übrigens auch in Deutschland erhältlich, so dass schnellen aber bezahlbaren High-End-Systemen nichts mehr im Wege steht.