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Micron liefert günstige DDR-SDRAMs an Endkunden aus

Online-Bestellung über Micron-Tochter Crucial.com. Micron Technology liefert seine DDR-SDRAM-Speicherbausteine nun nicht mehr nur an OEMs aus, sondern ermöglicht Endkunden die Bestellung über seinen Onlineshop Crucial.com. Das Besondere dabei: Der Preis von Microns mit 100 MHz getakteten PC1600 Double Data Rate (DDR) SDRAMs liegt nicht höher als der von Microns 133-MHz-SDRAM-Modulen.
/ Christian Klaß
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Damit will der Speicherhersteller den Preis-Leistungs-Vorteil der neuen Speicherbausteine demonstrieren, die in direkter Konkurrenz zu den von Intel und Rambus favorisierten RDRAMs stehen. Letztere sind momentan deutlich teurer als die neuen DDR-SDRAMs und bieten diesen gegenüber kaum Leistungsvorteile, wie Testberichte verschiedener Online- und Print-Publikationen belegen.

Der vergleichsweise niedrige Preis dürfte vor allem den Speichertechnologie-Hersteller Rambus ärgern, der mit Micron seit einiger Zeit im Clinch liegt. Während Rambus gegen Micron wegen angeblicher SDRAM-Patentrechtsverletzungen klagt und Lizenzgebühren fordert, hat Micron seinerseits eine Gegenklage am Laufen. Micron wirft Rambus vor, gegen Bundes-Kartellrecht zu verstoßen und nicht halt- und durchsetzbare Speicherpatente zu verfechten.

Erste Pentium-III- und vor allem Athlon/Duron-Mainboards mit DDR-SDRAM-Unterstützung sind seit kurzem übrigens auch in Deutschland erhältlich, so dass schnellen aber bezahlbaren High-End-Systemen nichts mehr im Wege steht.


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