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Forschungsprogramm: Gestaltung der Arbeitswelt von morgen

Das Forschungsprogramm konzentriert sich auf vier Handlungsbereiche:

Das Programm soll dazu beitragen, neue Formen der Arbeitsorganisation zu entwickeln, die den Beschäftigten die Möglichkeit eröffnet, ihre Fähigkeiten zu entfalten und einzusetzen. Diese Fähigkeiten werden zur wichtigsten Quelle für Unternehmenserfolg und Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft, so das bmb+f. Es gehe im Kern darum, ein Optimum zwischen hohem wirtschaftlichen Ertrag einerseits und selbstverantwortlichem Arbeiten andererseits zu finden. Denn nur zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind erfolgreiche Mitarbeiter.

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Der Übergang von alten zu neuen Unternehmens- bzw. Organisationsstrukturen soll begleitet werden. Innovationsfreundliche Milieus und Unternehmenskulturen sollen gefördert werden. Vor allem das Herausbilden neuer Unternehmensformen bis hin zu virtuellen Unternehmen und die dadurch entstehenden Arbeitsformen sind zu untersuchen. Eine wichtige Frage ist, wie die industriellen Beziehungen mit ihren speziellen Beteiligungsrechten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für diese Unternehmensformen neu gestaltet werden müssen.

Eine zukunftsorientierte, innovative Arbeitsgestaltung muss die Risiken und Chancen für Menschen mit geringen Qualifikationen ausloten. Sie laufen besonders Gefahr, Verlierer der betrieblichen Gestaltungsprozesse zu werden. Hier geht es darum, neue Ansätze zur Integration dieser Menschen in den Arbeitsprozess zu entwickeln.

Darüber hinaus habe man es auf Grund des demographischen Wandels mit einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung und einem drohenden Nachwuchsmangel zu tun. Hier gehe es darum, Instrumente und Strategien zu entwickeln, um die betriebliche Innovationsfähigkeit sicherzustellen. Altersgemischte Teams im Betrieb können ebenso wichtig sein wie eine generationsübergreifende Personalpolitik und ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen alten und jungen Beschäftigten.

Während der Durchführung des Forschungsprogramms in den kommenden fünf Jahren sollen sich die Unternehmensstrukturen, die Anforderungen an die Beschäftigten, die Erfordernisse und die Strategien für den Umgang mit neuen Formen von Arbeit verändern. Um diese Veränderungsprozesse aktuell aufgreifen zu können, ist das Programm als "lernendes" Programm angelegt. Zur Sicherung des notwendigen Dialogs zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist bereits im Juni 2000 der Beirat "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit" eingerichtet worden. Er dient der Programmbegleitung sowie der Beratung des Ministeriums und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, der Sozialpartner sowie der Wirtschaft zusammen.

Das neue Forschungsprogramm "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit" kann auf den Seiten des bmb+f heruntergeladen werden.

 Forschungsprogramm: Gestaltung der Arbeitswelt von morgen

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