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Mitsubishi zahlt SDRAM-Lizenzgebühren an Rambus

Höhere Lizenzgebühren für SDRAM und DDR-SDRAM als für RDRAM

Der Halbleiter-Hersteller Mitsubishi Electric hat eine Lizenzvereinbarung mit dem Speichertechnologie-Unternehmen Rambus geschlossen, die SDRAM- und DDR-SDRAM-Technologie umfasst. Diese erlaubt es Mitsubishi, Speicherbausteine und Controller herzustellen und anzubieten, ohne mit den umstrittenen SDRAM-Patenten von Rambus in Konflikt zu geraten.

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Der rückwirkend ab Juli 2000 geltende Vertrag bringt Rambus stattliche Lizenzzahlungen für von Mitsubishi verkaufte SDRAMs und die neuen DDR-SDRAMs ein. Die Lizenzzahlungen pro ausgeliefertem SDRAM-Chip liegen dabei laut Rambus höher als die der konkurrierenden, aber bisher zu teuren RDRAMs. Damit will das Unternehmen seiner eigenen, bisher auch noch von Intel unterstützten Speichertechnologie Vorteile verschaffen.

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Die im Vergleich zu RDRAMs auf Grund ihres Preis-Leitungs-Verhältnisses wesentlich attraktiveren SDRAMs und DDR-RAMs werden sicherlich durch die hohen Lizenzgebühren ihren Preisvorteil verlieren. Es gibt jedoch immer noch Hersteller, die sich Rambus' Lizenzforderungen für SDRAM-Technologie entziehen, da sie die entsprechenden Patente für ungültig halten und sich gerichtlich wehren. Solange hier nichts zu Gunsten Rambus' entschieden ist, haben diese Speicherhersteller einen klaren Preisvorteil gegenüber Unternehmen wie Mitsubishi, die Lizenzgebühren abführen müssen.

Bisher haben Samsung, NEC, Toshiba, Hitachi, Oki, Elpida und Mitsubishi Electric SDRAM und DDR-SDRAM-Lizenz-Vereinbarungen mit Rambus getroffen, was laut Dataquest etwa 40 Prozent des Gesamtmarktes entspricht.

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