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T-DSL-Einführungsphase beendet - keine 0130er-Nummern mehr

Telekom: Drastische Preissenkungen beim Service 0700

Am 31. Dezember endete die Einführungsphase für T-DSL, den breitbandigen Internet-Zugang der Deutschen Telekom. Damit endet ab dem 1. Januar auch wie geplant der bisherige Einführungspreis für die Produkte T-DSL mit T-ISDN Standard, T-ISDN Komfort und T-Net. Ein normaler T-ISDN-Standard-Anschluss mit T-DSL kostet jetzt 64,79 DM, die Komfortvarianten 69,80 DM. Analoge T-Net-Anschlüsse mit TDSL sind mit 64,70 DM (Standard) bzw. 69,78 DM (T-Net 100) kaum billiger.

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Ebenso gelten für die Paketangebote T-ISDN 300 mit T-DSL sowie T-ISDN xxl mit T-DSL ab 1. Januar 2001 mit 14,89 DM (T-ISDN 300) und 14,90 DM (T-ISDN xxl) neue Monatspreise für den High-Speed-Internet-Zugang.

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Bei allen Aufträgen, die bis zum 31. Dezember 2000 erteilt wurden, gelten die bisherigen Konditionen unverändert bis zum 31. Dezember 2002.

Auch der T-ISDN xxl, der Tarif der Telekom zum kostenfreien Telefonieren an Sonntagen und bundeseinheitlichen Feiertagen im deutschen Festnetz, bleibt den Kunden über den Jahresschluss hinaus weiterhin erhalten. Der Testbetrieb ist von der Regulierungsbehörde bis zum 30. April 2001 verlängert worden.

Zum 1. Januar senkt die Deutsche Telekom auch die Weiterleitungspreise von 0700-Rufnummern für Gespräche in die Mobilfunknetze um bis zu 60 Prozent. Für Gespräche ins D1-Netz werden die Preise in der Hauptzeit von bisher 48 Pfennige auf nur noch 41 Pfennige gesenkt. Das bedeutet eine Preissenkung von rund 15 Prozent für Gespräche in das D1-Netz. Um fast 60 Prozent werden die Weiterleitungspreise ins E-plus-Netz auf 0,48 DM pro Minute gesenkt.

Die Deutsche Telekom hat zudem zum 31. Dezember 2000 den Auslandstelegrammdienst wegen des drastischen Nachfragerückgangs eingestellt. Der Inlandstelegrammdienst ist von dieser Maßnahme nicht betroffen, da er seit dem 1. Juli 1998 durch die Deutsche Post AG erbracht wird. Auf Grund der technischen Entwicklung und der Substitutionsmöglichkeiten im Telekommunikationsbereich - zum Beispiel durch Fax, E-Mail und Mobilfunk - ist die Nutzung in den vergangenen Jahren stark rückläufig gewesen. Im diesem Jahr wurde dieser Service nur noch ca. 70.000-mal genutzt.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat die Nutzungsmöglichkeit von Rufnummern des Teilbereiches 0130 zum 1. Januar 2001 beendet. Das heißt, seit diesem Zeitpunkt sind alle 0130-Rufnummern nicht mehr erreichbar. Ab Januar wird für den 0130-Rufnummernbereich eine zentrale Ansage geschaltet: "Sehr geehrter Anrufer, Rufnummern, die mit der Vorwahl 0130 beginnen, sind nicht mehr gültig. Wenn die neue Servicerufnummer der Auskunft mitgeteilt wurde, können Sie diese unter 11833 erfahren." Ab Januar beginnen alle freecall-Nummern einheitlich ausschließlich mit 0800.

Von der Entscheidung der Regulierungsbehörde, die 0130er-Rufnummern einzustellen, ist auch die Zugangsrufnummer zur T-NetBox (dem Anrufbeantworter im Netz) betroffen. Um auch weiterhin die Leistungsmerkmale der T-NetBox nutzen zu können ist es unbedingt erforderlich, an den Telefonen die neue Zugangsrufnummer 0800-33-02424 als Ziel der Anrufweiterschaltung einzutragen. Weitere Informationen können unter der kostenfreien Rufnummer 0800-33-04747 abgerufen werden.



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