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Intershop - Umsatz bricht im vierten Quartal ein

Gesamtumsatz in 2000 aber im Soll

Hatten Ende 2000 reihenweise IT-Unternehmen mit Gewinnwarnungen die Börse in Atem gehalten, setzt Intershop dies nun im neuen Jahr fort. Der Anbieter von E-Business-Software reduziert seine Umsatz- und Ertragserwartungen für das vierte Quartal 2000. Gemäß der vorläufigen und ungeprüften Quartalsergebnisse erwartet man jetzt einen Umsatz zwischen 28 und 30 Millionen Euro sowie einen Nettoverlust zwischen 30 und 32 Millionen Euro.

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Ursprünglich hatte Intershop einen Umsatz von 40 bis 50 Millionen Euro für das vierte Quartal angepeilt. Der gegenüber den Erwartungen geringere Umsatz sei dabei im Wesentlichen auf die Verlangsamung von IT-Investitionen und eine Verlängerung der Vertriebszyklen zurückzuführen, so Intershop. Vor diesem Hintergrund hätten viele Unternehmen die für das vierte Quartal erwarteten E-Commerce-Investitionen auf das Jahr 2001 verschoben.

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Bei den reduzierten Erwartungen würde Intershop einen Nettoverlust je Aktie zwischen 0,36 und 0,38 Euro einfahren. Die Lizenzerlöse sollen bei 15 bis 16 Millionen Euro liegen, die Serviceerlöse zwischen 13 und 14 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2000 erwartet die Gesellschaft einem Umsatz zwischen 121 und 123 Millionen Euro. Der Nettoverlust für das Jahr 2000 liegt voraussichtlich zwischen 37 und 39 Millionen Euro bzw. zwischen 0,44 und 0,47 Euro je Aktie.

Intershop-Finanzvorstand Wilfried Beeck: "Wir sind enttäuscht vom Ergebnis des vierten Quartals. Zahlreiche potenzielle Aufträge in Millionenhöhe, die wir für Ende des Quartals erwartet hatten, wurden ins nächste Jahr verschoben. Dies gilt insbesondere für die U.S.A., wo wir weiterhin unsere Vertriebsaktivitäten ausweiten. Während wir in Europa ein kontinuierliches Wachstum hatten, vor allem in Deutschland und Großbritannien, litten die Umsätze in den USA und in Asien besonders unter der marktweiten Stagnation der Ausgaben für Technologie. Trotz des enttäuschenden vierten Quartals sind wir mit dem Umsatzwachstum in 2000 von rund 165 Prozent gegenüber dem Vorjahr zufrieden. Dies ist deutlich mehr als die 100 Prozent Wachstum, die wir noch zu Beginn des Jahres erwartet hatten."

Stephan Schambach, Vorstandsvorsitzender von Intershop, ist überzeugt, dass "die Unternehmen in diesem Jahr ihre Investitionen in E-Commerce wieder ausbauen werden".

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