VATM: Telekom verwechselt Euro mit D-Mark

Telekom-Konkurrenten entrüstet über Preiserhöhung der Telekom

"Offensichtlich verwechselt die Deutsche Telekom AG (DTAG) bei ihrem angekündigten Angebot von 17,40 Euro für die Miete des blanken Kupferkabels zum Endkunden Euro mit D-Mark", äußert sich der VATM entrüstet in einer Pressemitteilung. Statt bisher 25,40 DM fordert die Telekom in Zukunft 17,40 Euro als Miete für eine Teilnehmeranschlussleitung von ihren Wettbewerbern. Allerdings muss über die Festsetzung des Preises die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) entscheiden.

Artikel veröffentlicht am ,

"Damit würde die DTAG von ihren Wettbewerbern über 50 Prozent mehr als von ihren eigenen Kunden verlangen und das für ein nacktes Kabel ohne jede Technik und Service", erläutert Dr. Joachim Dreyer, Präsident des Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM). In der Konsequenz müsste dann die DTAG wegen Preisdumpings nach der Vorgabe der EU-Kommission die eigenen Endkundentarife entsprechend anheben, so der VATM-Präsident weiter.

Bereits seit längerem fordert der VATM etwa 15,- DM für realistische Kostenkalkulationen, in Ballungszentren könne der Preis noch deutlich darunter liegen.

"Die DTAG hält sich genau dort die Konkurrenz vom Leib, wo den Kunden neue innovative Dienstleistungen wie z.B. schnelle Internetzugänge angeboten werden könnten", kritisiert Dreyer. "Wir wollen endlich auch den Privatkunden überall ein gutes preisgünstiges Angebot machen können. Ähnliche Preissenkungen wie im Fernnetz werden im Ortsnetz aber nur möglich sein, wenn der Regulierer auch hier realistische Preise festlegt. Damit stehen wir vor einer der zentralen Entscheidungen, die die Regulierungsbehörde im nächsten Jahr zu treffen haben wird."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

  3. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /