Erste M-Commerce-Firmen vor der Pleite?

StarWap und CitiKey melden Insolvenz an

Noch bevor der elektronische Handel mit Hilfe von Mobiltelefonen oder anderen mobilen Geräten richtig in Schwung gekommen ist, stehen einige M-Commerce-Start-ups vor dem Aus, so die Wochenzeitung "Die Zeit" in einer Vorabmeldung zu ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

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Laut "Die Zeit" musste die Firma StarWap bereits vor einigen Tagen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München stellen. Das Unternehmen war erst im Januar gegründet worden. Zuvor sollen bereits zugesagte Überbrückungskredite geplatzt sein. Dem Starwap-Vorstand sei deshalb nichts anderes übrig geblieben, als die allgemein schlechte Lage des Finanzmarkts und die unerwartet schleppende Entwicklung des mobilen Internet-Marktes für die Pleite verantwortlich zu machen. Zuvor musste auch der direkte Mitbewerber, das Info-Portal CitiKey, Konkurs anmelden, meldet das Blatt.

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Zu Jahresanfang herrschte in der M-Commerce-Szene noch Euphorie. Die Marktforschungsinstitute überboten sich mit optimistischen Vorhersagen. Das Londoner Institut Durlacher Research prognostizierte für dieses Jahr einen M-Commerce-Umsatz von etwa vier Milliarden Euro in Europa. Inzwischen wird Zurückhaltung geübt.

Dennoch wird der M-Commerce-Markt von vielen als Wachstumsmarkt gesehen. Fieberhaft werden Anwendungen für die künftigen Handy-Generationen entwickelt. Die Frage bleibt, wie viele der bereits bestehenden M-Commerce-Unternehmen diese Zeiten noch erleben werden, denn ihr Risikokapital verbrennen sie schon jetzt.

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