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SPD-Politiker kritisiert Großhandelsflatrate

Suche nach dem Richtigen im Falschen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel äußert sich kritisch zur Entscheidung der RegTP bezüglich der Einführung einer Großhandelsflatrate. Dabei lobt er die schnelle Reaktion der Telekom, die "nicht auf Zeit spielt, also nicht die Fristen der Regulierungsbehörde ausschöpft, sondern schnell handelt."

Artikel veröffentlicht am ,

Allerdings sei von vorneherein klar gewesen, dass einige Verheißungen wie beispielsweise eine Full-Flatrate für alle unter 50,- DM zum jetzigen Zeitpunkt und unter den Vorgaben der RegTP völlig unrealistisch seien, so Barthel weiter. Die Forderungen einzelner Verbandsfunktionäre und Unternehmen laufen seiner Meinung nach darauf hinaus, die Telekom einerseits zum weiteren Ausbau ihres Netzes und der Zugänge für die Wettbewerber zu verpflichten und gleichzeitig Nutzungsentgelte durchzusetzen, die mit den Kosten nichts zu tun hätten.

Das Angebot der Telekom werfe dabei Probleme für kleinere Anbieter auf und gefährde die gleichmäßige Versorgung von Stadt und Land, so Barthel. "Vorerst suchen wir also den möglichst richtigen Weg im Rahmen des Falschen."

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