LCD-Monitor-Nachfrage im dritten Quartal deutlich gestiegen
Weiteres Wachstum für das vierte Quartal erwartet
Das auf Displays spezialisierte Marktforschungsunternehmen DisplaySearch berichtet in seinem "Desktop Monitor Shipment and Forecast Report" von insgesamt 1,7 Millionen ausgelieferten LCD-Monitor für das 3. Quartal 2000. Das entspricht einem deutlichen Wachstum von 37 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal.
Das besondere daran: Seit dem ersten Quartal lag das Wachstum pro Quartal bei max. 20 Prozent. Der sprunghafte Anstieg resultiert laut DisplaySearch aus zum Teil deutlichen Preissenkungen, die eine starke weltweite Nachfrage ausgelöst hätten. Am stärksten sollen sich die Preissenkungen bei den teuren 17"-LCDs ausgewirkt haben, die Nachfrage soll allerdings bei den kleineren und billigeren Displays am höchsten gewesen sein.
Die Nachfrage wuchs im Vergleich zum zweiten Quartal in allen Regionen, in Nordamerika um 49 Prozent, in Europa um 41 Prozent, Japan um 28 Prozent und im Rest der Welt um 60 Prozent. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr ist ebenfalls recht deutlich: In Nordamerika um 69 Prozent, Europa um 37 Prozent, Japan um 23 Prozent und im "Rest der Welt" sogar um 166 Prozent.
Für das 4. Quartal 2000 erwartet DisplaySearch ein weiteres Wachstum um 25 Prozent im Vergleich zum 3. Quartal, was etwa 2,12 Millionen ausgelieferten LCDs entspricht. Auch die Nachfrage soll dank weiter sinkender Preise hoch bleiben - man darf also gespannt sein, ob es in absehbarer Zeit wieder zu Lieferengpässen kommen wird.
Zu den nach Stückzahlen führenden drei LCD-Herstellern zählen NEC, das Joint-Venture NEC Mitsubishi Visual Systems (NMVS) und Fujitsu.
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