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Spieletest: Rogue Spear - Urban Operations

Terroristenjagd an exotischen Orten. Der neueste Zuwachs der Rainbow-Six-Serie ist ein Mission-Pack namens Urban Operations. Wie der Name schon andeutet, geht es hauptsächlich um Terroristenbekämpfung in dicht besiedelten Gebieten. Rogue Spear – Urban Operations verlegt die Terroristenjagd an Orte in der Türkei, Hongkong, London und Venedig.
/ Andreas Donath
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Das Interface von Urban Ops ist dem vom Hauptspiel Rogue Spear, ohne das es nicht spielbar ist, sehr ähnlich. Außer einigen neueren Features sind die Menüs identisch. Zu den größten Neuerungen in diesem Bereich gehört das Optionsmenü für das Keyboard-Mapping, das einen Importbutton zur Verfügung stellt, die man in Rogue Spear mühselig definiert hat. Das Einzelspielermenü ermöglicht den Einstieg in insgesamt drei Kampagnen, davon gehören zwei zu Rogue Spear bzw. Rainbow Six, zudem gibt es eine neue fünf Missionen andauernde Campaign.

Das ebenfalls neue Custom Mission Feature ermöglicht die Konfiguration bereits bestandener Missionen. So kann man zwischen den Modi Angriff, Einsamer Wolf, Terroristenjagd, Geiselbefreiung, Erkundung und Verteidigung wählen. Je nach Auswahl erscheinen nun nur adäquate Missionen. Der Verteidigungsmodus ist hingegen nur für die neuen Urban-Ops-Missionen verfügbar. Bei dieser Spielart muss das Eindringen von Terroristen verhindert werden.

Die Grafik des Mission Packs bedeutet gegenüber dem Mutterspiel praktisch keine Veränderung, außer vielleicht, dass jetzt der Auswurf leerer Patronenhülsen dargestellt wird.

Die Missionen des Zusatzpacks Rogue Spear – Urban Operations spielen wie eingangs erwähnt in Innenstädten. Dazu gehört ein türkischer Basar, eine U-Bahnstation in London, die Kanallandschaft von Venedig, ein Lagerhaus in Mexico City, ein Szenario in Hongkong und diverse andere Orte, bei denen sich das Spiel aus alten Karten der Vorgängerspiele bedient.

Mittlerweile wurde die KI der Gegner stark verfeinert, so dass es nicht nur passiert, dass die Terroristen bei Beschuss in Deckung gehen, sondern sogar nach Kameraden rufen und versuchen, die Anti-Terroreinheit zu umgehen und von hinten anzugreifen. Die größte Gefahr sind vor allem im Verteidigungsmodus Terroristen, die Handgranaten werfen. Mehr als schnelles Deckungsuchen kann man dagegen kaum unternehmen.

Fazit:
Für den eingefleischten Rainbow-Six-Fan ein Muss, vor allem, wenn man Multiplayerspiele mag. Im neuen Verteidigungsmodus macht das Spiel am meisten Spaß. Einzelspieler sollten sich allerdings von den wenigen neuen Missionen und Waffen nicht dazu verleiten lassen, besonders viel von Rogue Spear – Urban Operations zu erwarten. Das Spielprinzip ist mittlerweile etwas überholt, die Grafikengine sowieso.


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