Probleme bei Übernahme von Spray Networks durch Lycos Europe

Spray Ventures in Zahlungsverzug

Im Zuge der Übernahme des skandinavischen Internet-Dienstleisters Spray Networks durch Lycos Europe funktioniert nicht alles so, wie ursprünglich verabredet. Spray ist zurzeit nicht in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

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Am 23. Oktober 2000 hatte Lycos Europe die Übernahme von Spray Network gegen Ausgabe von 84,3 Millionen neuen Lycos-Europe-Aktien abgeschlossen. Spray Ventures hält nunmehr rund 17 Prozent aller Lycos-Europe-Aktien. Das vertraglich vereinbarte Veräußerungsverbot für den überwiegenden Teil der von Spray Ventures gehaltenen Lycos-Europe-Aktien endet am 23. April 2001.

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Im Rahmen der Akquisition hatte sich Spray Ventures verpflichtet, weitere annähernd 8 Millionen Lycos-Europe-Aktien zu einem Preis von 10 Euro pro Aktie zu zeichnen. Spray Ventures sagte zu, dieses Investment in vier Tranchen zu je nahezu 20 Millionen Euro zu tätigen: die erste Tranche sollte nach der Lycos-Europe-Hauptversammlung am 10. November 2000 gezeichnet werden, die übrigen drei Tranchen folgen am 01. Januar 2001, 01. Juli 2001 sowie 01. Januar 2002.

Spray Ventures ist gegenwärtig nicht in der Lage, die erste Tranche Lycos-Europe-Aktien zu bezahlen, so Lycos in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Tranche werde deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgegeben. Lycos Europe beabsichtigt nunmehr in Verhandlungen mit Spray Ventures, einen neuen Zahlungszeitplan zu vereinbaren.

Ende September 2000 verfügte Lycos Europe über liquide Mittel in Höhe von 528 Millionen Euro - einschließlich kurzfristiger verzinslicher Forderungen in Höhe von 118 Millionen Euro gegenüber Bertelsmann.

Der zweite Hautaktionär von Spray Networks, Investor, der ebenfalls zugesagt hatte, in vier Tranchen insgesamt 2 Millionen Lycos-Europe-Aktien zu obigen Konditionen zu erwerben, ist seinen Verpflichtungen pünktlich nachgekommen.

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