FTC genehmigt AOL/Time-Warner-Fusion unter Auflagen
Einstimmige Entscheidung zu Gunsten von AOL Time Warner
Die Federal Trade Commission hat jetzt die Fusion von AOL und Time Warner gebilligt. Allerdings erteilen die US-Wettbewerbshüter dem neuen Konzern Auflagen.
So muss AOL Time Warner seine Netze für andere ISPs öffnen und anderen ISPs DSL-Dienste anbieten. Die Wettbewerbshüter wollen mit den Auflagen ihre Sorge ausdrücken, dass der Zusammenschluss dieser beiden mächtigen Unternehmen seinen Wettbewerbern den Zugang zum Breitband verwehrt.
So muss AOL Time Warner mindestens einem Anbieter Zugang zu seinen Breitbandnetzen gewähren, bevor AOL selbst einen solchen Dienst anbieten darf. Innerhalb von weiteren 90 Tagen muss dann zwei weiteren Anbietern der Zugang zum Netz gewährt werden.
Außerdem darf sich AOL Time Warner nicht dagegen sperren, Inhalte anderer Anbieter über sein Netz zu leiten und das Unternehmen darf kein Preisdumping bei DSL-Diensten betreiben. So muss AOL Time Warner überall die gleichen Preise für DSL verlangen, egal ob in den Gebieten Wettbewerber vorhanden sind oder nicht.
Die Entscheidung der FTC fiel dabei einstimmig mit 5:0 Stimmen aus. AOL begrüßte die Entscheidung der FTC.
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