Wirbt die Old Economy am Internet vorbei ?

Teilweise nur ein Promille der Werbeausgaben in Onlinewerbung

Auch wenn mittlerweile fast jedes Großunternehmen im Internet vertreten ist, halten sich die meisten von ihnen bei der Online-Werbung zurück. Lebensmittel-Discounter wie Aldi und Lidl füllen mit ihrer Printwerbung zwar ganze Zeitungsseiten, lehnen Bannerkampagnen oder E-Mail-Marketing aber weiterhin ab.

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Nach einem Bericht der Fachzeitschrift Market ist es auch um die Innovationsfreudigkeit anderer Old-Economy-Firmen schlecht bestellt. Die Warsteiner Brauerei etwa - immerhin eine der bekanntesten Sponsoren im Formel-1-Zirkus - hat mit sauerländischer Bedächtigkeit eben erst begonnen, über Online Advertising nachzudenken. Besonders deutlich ist das Ungleichgewicht bei der Nestlé-Tochter Maggi: Von den 200 Millionen Mark, die der Lebensmittelhersteller jährlich in seine Werbung steckt, kommen laut Market weniger als ein Promille dem Online-Marketing zugute.

Dabei hatte gerade Maggi frühzeitig in das neue Medium investiert und schon Mitte der 90er-Jahre Banner auf Frauen-Sites geschaltet. Das Ergebnis sei allerdings enttäuschend gewesen, so Marketingchef Gerald Spitzer. Bei einer Klickrate von unter einem Prozent bevorzuge er mittlerweile andere Medien, um auf die Website aufmerksam zu machen.

Dass es auch anders geht, beweist der Elektronik-Discounter Media Markt, der ebenso wie sein Konkurrent Saturn zu den führenden Werbetreibenden Deutschlands gehört. Das Unternehmen nutzt mittlerweile auch die elektronische Post als Marketinginstrument: Kunden erhalten auf Wunsch einen Newsletter, der Sonderangebote und Dienstleistungen auf regionaler Ebene zusammenstellt.

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