E-Weihnachtsmänner: Krise beim Weihnachtsshopping im Netz
Zwei Drittel der Verbraucher befürchten Probleme
Verbraucher haben wenig Vertrauen in den Online-Einkauf. Beim bevorstehenden Weihnachtsshopping im Netz rechnen viele Nutzer mit erheblichen Problemen. Dies ergab eine Online-Trendumfrage der Mummert und Partner Unternehmensberatung unter 1.253 Internetnutzern. Knapp zwei Drittel der Befragten erwarten, dass es genau wie im letzten Jahr keinen Verlass auf die E-Weihnachtsverkäufer geben wird.
Die Skeptiker beim virtuellen Weihnachtseinkauf sehen erhebliche Probleme vor allem in der Technik und der Logistik. Zwei von drei (62 Prozent) der Befragten sehen das größte Hindernis in technischen Problemen. Weitere 38 Prozent befürchten Engpässe bei der Paketlieferung von Online-Bestellungen.
Die Unsicherheit im Zahlungsverkehr bereitet 29 Prozent nach wie vor Kopfzerbrechen, knapp ein Viertel rechnet sogar mit Falschlieferungen. 45 Prozent der Befragten, denen das Vertrauen in E-Commerce-Angebote fehlt, beklagen die Unübersichtlichkeit des Warenangebotes.
Im letzten Jahr wurde rund ein Drittel aller Online-Bestellungen gar nicht oder nur unvollständig ausgeführt. Selbst Amazon-Gründer Jeff Bezos musste im eigenen Vertrieb nach der Firmenlegende mit anpacken. US-Experten gehen davon aus, dass es in diesem Jahr auf Grund einer Nachfragesteigerung von 70 bis 90 Prozent erneut zu logistischen Ausfällen bei E-Commerce-Anbietern in den USA und Europa kommen werde.
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