Umfrage zu Akzeptanz von Zahlungsmitteln im Internet

AgV unterstützt Fragebogenaktion der Uni Karlsruhe

Das Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe (TH) führt eine Online-Verbraucherbefragung zum Thema "Zahlungsmittel für den Einkauf im Internet" durch. Sie wird im Rahmen einer unabhängigen Studie durchgeführt und dient keinen kommerziellen Zwecken. Schwerpunkt der aktuellen Befragungswelle IZV4 sind die Zahlungsmethoden, die von den Konsumenten im Internet akzeptiert werden. Dabei steht vor allem der Bereich Micropayment im Zentrum der Untersuchung. Außerdem wird die Einstellung der Verbraucher zu digitalen Signaturen abgefragt.

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"Wir hoffen, dass möglichst viele User die Fragebögen ausfüllen. So können wir aktuelle Nutzungs-, Einkaufs- und Zahlungsgewohnheiten sowie Bedürfnisse und Ängste der Internet-Shopper besser kennen lernen und diese Erkenntnisse bei unserer Lobbyarbeit für Verbraucher nutzen", erklärt Manfred Westphal, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände AgV.

Er sieht noch viel Handlungsbedarf, bis das Internet für Verbraucher als Einkaufsmöglichkeit und zur Abwicklung des damit verbundenen Zahlungsverkehrs attraktiv ist. Bislang würden neben neuartigen und als unsicher oder unbequem empfundenen Zahlungsverfahren vor allem die mangelnde Transparenz von Verkaufsbedingungen und die Sorge vor einem Datenmissbrauch und nicht ausreichender Vertragserfüllung viele Internet-Nutzer abschrecken.

Seit der ersten Umfrageaktion vor zwei Jahren überarbeitet die Universität Karlsruhe alle sechs bis neun Monate ihre Umfrage zum Verbraucherverhalten im Internet, stellt sie ins Netz und wertet sie aus.

Die Umfrage wird bis Januar 2001 laufen, danach wird das Ergebnis im Internet veröffentlicht werden. Wer sich die zehn Minuten Zeit für die Beantwortung nimmt, kann seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um an der Verlosung von Sachpreisen im Wert von über 1.500,- DM teilzunehmen.

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