Marktstudie: Anzeichen für Preiskrieg der Internet-Broker

Systracom als Testsieger

Die Studie von Marketing-Spezialist Prof. Dr. Oliver P. Heil (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zur Werbung von Internet-Brokern, die im Auftrag der Deutschen Informationsbörse AG (DIB, Berlin) durchgeführt wurde, untersuchte Werbung und Kundenansprache der "major players" im deutschen Internet-Brokerage für den Zeitraum September bis November 2000.

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Defizite sieht Heil vor allem bei der Transparenz im Internet. So bleibe die Preissetzung "bei verschiedenen Internet-Brokern eher im Dunkeln". Zudem falle am visuellen Design auf, dass Homepages "häufig mit Informationen überladen sind", moniert Heil. Ernsthafte Kunden würden durch diesen "overflow" eher irritiert als animiert.

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Der Anbieter Systracom zeichnet sich laut Studie gegenüber den Konkurrenten durch seine "Flat fee" aus: den Einheitspreis von 9,95 Euro je Order. Sie biete, so Heil, "Transparenz, unkomplizierte Bedienung und damit Schnelligkeit" zum Nutzen des Kunden. Kritisch setzt sich der Wirtschaftswissenschaftler mit einer die Systracom-Werbung imitierenden Kampagne von comdirect auseinander. Diese "Kampfansage" könne als erstes Anzeichen für einen Preiskrieg im Internet-Brokerage interpretiert werden. Dazu Heil: "Preiskriege schaden in der Regel allen Beteiligten: den Unternehmen, der Industrie und auch den Kunden".

In allen Kategorien verweist der Hauptstadt-Broker Systracom seine Mitbewerber (comdirect, Direkt Anlage Bank, Consors, Brokerage 24, FIMATEX, Entrium, pulsiv.com) auf die Plätze. Besonders gelobt wird Systracom für seinen "schlanken" Auftritt im Internet. Im synergetischen Zusammenspiel von Internet-Auftritt und traditionellen Werbeaktivitäten rangiert Systracom mit der Note 2 ("positiv") an erster Stelle.

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