Studie zu Chancen des regionalen Online-Shoppings

TA-Akademie untersucht Märkte für E-Commerce vor Ort

Eine Studie der Akademie für Technikfolgenabschätzung ging der Frage nach, ob die Möglichkeiten des globalen E-Commerce dennoch regionale oder gar lokale Online-Märkte ermöglichen. Vertrauen und Kontrolle spielen nach Ansicht der Autoren der Studie eine entscheidende Rolle beim Einkauf übers Internet. Beim virtuellen Shopping in der Region sei das Vertrauen aber um ein Vielfaches größer als in weiter entfernten Regionen.

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Auch für den Anbieter bringt der regionale Online-Markt Vorteile. Mit dem Zusatzangebot kann er sich profilieren und dadurch versuchen, konkurrenzfähig zu bleiben. Der Erfolg steht und fällt jedoch mit der Qualität regionaler und lokaler Angebote, auch zum Einkaufen.

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Martin Brandt und Bernd Volkert haben im Auftrag der TA-Akademie im Rahmen der Studie "Analyse regionaler Onlinemärkte (ROM), Arbeitsbericht Nr. 181 der Akademie für Technikfolgenabschätzung" zehn regionale Onlinemärkte untersucht und ihre Angebote dargestellt. Eine grundsätzliche Erkenntnis war, dass nicht überall, wo Online-Marktplatz draufsteht, auch ein solcher hinter dem hochtrabenden Versprechen zu finden ist - die wenigsten Websites bieten die Möglichkeit, auch gleich zu bestellen und zu bezahlen.

Die Forscher haben vier grundsätzliche Typen von Betreibern regionaler Online-Märkte unterschieden: 1. Eigenes Geschäftsfeld, 2. Kundenservice, 3. Wirtschaftsförderung, 4. Technologieförderung. Keiner dieser Betreiber arbeitet nach Angaben der Autoren bisher mit schwarzen Zahlen. Angemahnt wurde in der Analyse insbesondere ein besseres Bewusstsein für die eigentliche Zielgruppe der regionalen Märkte. Kaum wurden auf den Websites die eigentlichen Konsumenten angesprochen. Auch in Sachen Sortiment gab es schlechte Noten: zu wenig umfangreich und zu planlos sei das Angebot, so die Forscher.

Ein regionaler Online-Markt müsste insbesondere auf die Zielgruppe in der Region ausgerichtet sein. "Insgesamt erscheint der Zielraum - obwohl er ökonomisch unter dem Absatzaspekt der eigentliche primäre Raum ist - immer als abgeleitete Größe", so Bernd Volkert, einer der Autoren der Studie.

Angeboten wird dort, wo der Betreiber sitzt, und nicht etwa bewusst dort, wo es besonderen Bedarf gibt, beispielsweise in kleineren Gemeinden. Damit mehr Kunden das Angebot der Märkte nutzen, müssten aber nicht nur die erarbeiteten Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden, auch die Kommunikation unter den Beteiligten muss verbessert werden. Die TA-Akademie will diese Themen deshalb in einem Workshop mit den Beteiligten weiterverfolgen.

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