VMware stellt Server-Software vor

Virtuelle Server sollen Service Providern das Leben erleichtern

VMware steigt jetzt auch ins Server-Geschäft ein. Bisher hatte man nur eine Desktop-Software im Angebot die es erlaubt, unter Windows oder Linux einen virtuellen PC zu simulieren, in dem dann ein Vielzahl von Gastbetriebssystemen ausgeführt werden kann. Die Technologie dahinter soll nun auch bei Servern zum Einsatz kommen.

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Dazu will VMware zwei Produkte, VMware GSX und VMware ESX, für x86-Server auf den Markt bringen, die "Mainframe-Features" auch auf eher preiswerten x86-Systemen ermöglichen.

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Beide Produkte basieren auf VMwares MultipleWorlds-Technologie, die eine Softwareschicht zwischen der Intel-Architektur und dem Betriebssystem zur Verfügung stellt, so die Hardware "virtualisiert" und das Management aller Hardware-Ressourcen übernimmt.

Auf diese Weise lassen sich virtuelle Hardware-Umgebungen bzw. virtuelle Maschinen schaffen, auf denen jeweils ein eigenes Betriebssystem läuft. So kann der User verschiedene Betriebssysteme oder Instanzen ausführen. Gepaart mit VMwares Virtual Networking-, System- und Ressourcen-Management sollen sich die Ressourcen so sehr fein zwischen den einzelnen virtuellen Maschinen verteilen lassen.

Zudem ist es so möglich, mehrere virtuelle Maschinen auf einem Server zu fahren. So können beispielsweise ISPs ihren Kunden einen virtuellen Server mit Root-Rechten zur Verfügung stellen und dennoch mehrere Kunden auf einem Server unterbringen. Da sich die virtuellen Maschinen zudem auf eine andere Maschine kopieren lassen, vereinfacht sich die Administration enorm. Eine einmal funktionierende Konfiguration lässt sich so einfach auf verschiedenen System replizieren. Zudem steht mit den virtuellen Maschinen eine einheitliche Plattform zu Verfügung, unabhängig von der Hardwareausstattung der jeweiligen Rechner.

VMware will den GSX Server für Linux im Januar 2001 auf den Markt bringen, eine Version für Windows NT soll im zweiten Quartal 2001 folgen, beide unterstützen sowohl Windows als auch Linux als Gastbetriebssysteme. Der Preis für eine Einzellizenz des GSX Servers soll bei 2.499,- US-Dollar liegen.

Der ESX Server wird hingegen nur in kleiner Anzahl ab dem ersten Quartal 2001 ausgeliefert. Er benötigt kein Host-Betriebssystem und unterstützt ebenfalls Linux und Windows als Gäste. Die Preise für den ESX Server beginnen bei etwa 20.000,- US-Dollar pro Monat.

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