Buch: "Vom Ende der Anonymität" - Die ständige Überwachung

Äußerst reizvoll ist das dritte Kapitel, da hier unter dem Begriff "Zukunftslabor" mögliche zukünftige Überwachungstechnologien aufgezeigt werden. Wer hätte etwa gedacht, dass sich Menschen perfekt über ihre Beinbewegungen identifizieren lassen? Oder dass man in Großbritannien Kameras einsetzen will, die auffällige Personen schon erkennen wollen, bevor diese überhaupt auffällig geworden sind?

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Im vierten Teil wird dann nochmals ausführlich auf die Bedrohungen der Zivilgesellschaft hingewiesen, bevor im Schlusskapitel versucht wird aufzuzeigen, auf welchem Wege die Öffentlichkeit vor unbefugten Zugriffen auf intime Daten geschützt werden kann.

Das Buch " Vom Ende der Anonymität - Die Globalisierung der Überwachung" (ISBN 3-88229-185-0) ist im dpunkt.verlag erschienen und zum Preis von 29,90 DM im Handel erhältlich. Zum Teil sind die in diesem Buch enthaltenen Beiträge bereits vom Online-Magazin Telepolis veröffentlicht worden.

Kommentar:
Durchaus beängstigend, was die vielen verschiedenen internationalen Autoren und Bürgerrechtsaktivisten in diesem Buch zusammengetragen haben. Mögen auch manche der Artikel ein etwas zu drastisches und pessimistisches Abbild der Realität liefern, macht "Vom Ende der Anonymität - Die Globalisierung der Überwachung" doch auf drastische Art und Weise deutlich, dass diesem Thema bisher eine noch viel zu geringe Öffentlichkeit zuteil wird. Ein lesenswertes, wenn auch nicht immer ganz leicht nachzuvollziehendes Buch.

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