Met@box hat sich beim Konzernabschluss 1999 verrechnet

Umsatz schrumpft von 42,9 auf 17,5 Millionen DM

Die Met@box AG gab heute ihre Zahlen für die ersten neun Monate 2000 und ein korrigiertes Konzernergebnis für 1999 bekannt. Während man für die ersten neun Monate 2000 einen Verlust von 11 Millionen DM ausweisen muss, ist der Umsatz im korrigierten Konzernabschluss für 1999 auf Grund eines Fehlers in der Konsolidierung der Beteiligungen von 42,9 auf 17,5 Millionen DM gesunken.

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Met@box erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2000 einen Umsatz von 32 Millionen DM und einen Verlust von 11 Millionen DM. Das negative Ergebnis verursachten in erster Linie die hohen Vorlaufkosten der Entwicklung einer komplett neuen Produktgeneration, der met@boxen 1000 und 2000, so das Unternehmen. Die Auslieferung dieser Set-Top-Boxen für interaktives Fernsehen starte - anders als ursprünglich geplant und wie auch Ende September bekannt gegeben - erst ab dem ersten Quartal 2001.

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Auf Grund der bisherigen Orders für diese met@boxen rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2001 unverändert mit einem Umsatz von 600 Millionen DM und einem Ergebnis von 33 Millionen DM.

Im Rahmen der Vorprüfung für den Jahresabschluss zum 31.12.2000 durch die Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH stellt sich jetzt nachträglich ein Konsolidierungsfehler innerhalb des testierten und der Hauptversammlung vorgelegten Konzernabschlusses 1999 heraus. Dies betreffe ausschließlich den konsolidierten Konzernabschluss, die Einzelabschlüsse seien davon nicht betroffen.

Danach wurde der gesamte Jahresumsatz wie auch die übrigen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der Amstrad Distribution GmbH für das Geschäftsjahr 1999 vollständig in den Konzernabschluss 1999 einbezogen, obwohl nach IAS nur die zeitanteilig - ab dem Erwerbszeitpunkt am 6. Dezember 1999 - entstandenen Erträge und Aufwendungen konsolidierungsfähig gewesen wären. Auch bei anderen, in 1999 erworbenen Unternehmen wurde diese Konsolidierungs-Methode angewandt.

Ohne diese vom damaligen Wirtschaftsprüfer testierte Konsolidierung betrug der Umsatz nach vorläufigen Berechnungen 17,5 Millionen DM statt ursprünglich 42,9 Millionen DM. Allein auf die Amstrad Distribution GmbH entfällt davon eine Umsatzdifferenz in Höhe von 24,2 Millionen DM.

Im Zuge der Korrektur sinkt der Konzernverlust nach vorläufigen Berechnungen um 0,1 Millionen DM auf 5,5 Millionen DM. Nach Feststellung des Konsolidierungs-Fehlers habe man unverzüglich eine Nachtragsprüfung in Auftrag gegeben, so Met@box.

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