Lernout & Hauspie beantragt Gläubigerschutz
Anbieter von Sprachtechnologie beantragt Chapter 11. Der belgische Anbieter von Sprachtechnologien hat jetzt Gläubigerschutz nach Chapter 11 nach dem "U.S. Bankruptcy Code" beantragt. Das Unternehmen war wegen einer fragwürdigen Bilanzierung ins Kreuz der Behörden und auf die Abschussliste der Anleger geraten. Darüber hinaus wolle man auch eine "Concordaat Reorganization" nach belgischem Gesetz anmelden.
Mit dem Antrag auf Gläubigerschutz will es L&H schaffen, sich der akuten Probleme zu widmen, während man einen neuen strategischen Plan ausarbeiten will, um die Technologien und Marktpräsenz fortzuführen und wieder profitabel zu werden.
Man habe vergeblich versucht, mit den Banken zu einer Einigung zu kommen, so John Duerden, President und Chief Executive Officer von L&H. Daher habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, da man bei L&H als letzte Möglichkeit sieht, die bestehende Kundenbasis und Technologien zu retten.
Erst im März hatte L&H angekündigt, seinen US-Konkurrenten Dragon Systems Inc. zu übernehmen.



