Abo
  • Services:

Datenschutz: Bald Speicherung von Weblogs verboten?

E-Market: Datenschützer nehmen IP-Adressen aufs Korn

Internet-Providern und Werbetreibenden im Web steht Recherchen der Zeitschrift Market zufolge neuer Ärger durch die Datenschützer ins Haus. Diese betrachten die IP-Adressen mittlerweile grundsätzlich als personenbezogene Daten - auch wenn sie sich faktisch nur als Zahlenkolonne wie 194.64.227.129 zeigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Weitergabe und Speicherung dieser Daten ohne die ausdrückliche Zustimmung der Surfer sei ein Verstoß gegen einschlägige Rechtsvorschriften. "Das ist schlicht eine Straftat", so der Berliner Beauftragte für den Datenschutz, Professor Hansjürgen Garstka, in der aktuellen Ausgabe von Market.

Stellenmarkt
  1. Securitas Personalmanagement GmbH, Frankfurt am Main
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Schweinfurt

Man könne nicht in jedem Einzelfall entscheiden, ob der Computer-Adresse auch Informationen über den tatsächlichen Nutzer beigemengt würden, so der Datenschützer. Schon das Eintippen einer E-Mail-Adresse auf einer Website reiche aus, um den Bezug zwischen einem Anwender und der Internet-Adresse seines Computers herzustellen.

Für Web-Anbieter ist die Erfassung und Speicherung von IP-Adressen die Grundlage vieler statistischer Auswertungen - etwa um die Reichweite einer Website festzustellen, sprich wie viele Nutzer sie hat. Diese Daten bilden wiederum die Grundlage für die Werbepreise.

Die Datenschützer gestehen den Providern aber lediglich die kurzfristige Speicherung der Verbindungsdaten zu Abrechnungszwecken zu. Bislang drohte den Web-Anbietern wenig Gefahr. Bei einem Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen können derzeit nur die Betroffenen selbst einen Strafantrag stellen. Oft wissen allerdings die Internet-Nutzer gar nicht, dass oder von wem ihre Daten zu welchen Zwecken gesammelt und weiterverwendet werden - geschweige denn, dass sie es beweisen könnten.

Das ändert sich jedoch mit dem für das Frühjahr 2001 erwarteten neuen Bundesdatenschutzgesetz, nachdem auch die Aufsichtsbehörden gegen Verstöße vorgehen können. Datenschützer Garstka hält es für gut möglich, dass "dann den Anbietern ein schärferer Wind entgegenweht". Entschieden ist freilich noch nichts.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. (-78%) 8,99€
  3. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)

Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /