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SoundExchange: US-GEMA für digitale Musik

US-Musikindustrie will Geld von Web-Radios. Die RIAA (Revording Industry Association of America) gab jetzt den Startschuss für SoundExchange, eine Art Lizenzprogramm, das Künstlern, Labels und Plattenfirmen Einnahmen aus Online-Musik bescheren soll. Die Gründung von SoundExchange war bereits vor einiger Zeit angekündigt worden, doch es scheint, als mache die RIAA jetzt Ernst.
/ Jens Ihlenfeld
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Die fünf größten Plattenfirmen, Universal, BMG, EMI, Warner Music Group und Sony, haben sich an SoundExchange beteiligt und wollen ihren Künstlern so ab dem ersten Distributionszyklus 2001 daraus Geld zukommen lassen.

Auf Basis des Digital Performance Rights Act von 1995 und des Digital Millennium Copyright Act von 1998 will SoundExchange Geld für die nicht-interaktive Distribution digitaler Musik, sprich Online-Radios, einsammeln.

Derzeit repräsentiert SoundExchange fast 2100 Record Labels und 270 Recording Companies, darunter Alligator, Arkadia, Atlanta International, Black Top, BMG, Chandos, EMI, GNP Crescendo, Hollywood Records, Koch, Naxos, RAS, Red House, Rounder, Sony, Telarc, Universal, Warner Music Group und die Welk Music Group.

Die Mitgliedschaft bei SoundExchange ist kostenlos.


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