Infomatec - Verlust wird doppelt so hoch ausfallen

Prognosen erneut deutlich nach unten korrigiert

Infomatec gab heute seine Zahlen für die ersten neun Monate bekannt und musste erneut einen deutlich gestiegenen Verlust ausweisen. Der Umsatz in diesem Zeitraum lag mit 32,8 Millionen Euro 5,5 Prozent über dem des Vorjahres.

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Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf minus 50,7 Millionen Euro. 1999 waren es nur minus 3,8 Millionen Euro. Der Fehlbetrag für die ersten drei Quartale 2000 summiert sich damit auf minus 71,2 Millionen Euro gegenüber minus 5,0 Millionen Euro im Vorjahr.

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Die im Juli angekündigten und Mitte September vorgestellten Maßnahmen zur Restrukturierung des Unternehmens würden erhebliche Wertberichtigungen in der Bilanz erfordern und somit das Ergebnis für das 3. Quartal in einem außerordentlichen Umfang belasten, heißt es bei Infomatec.

Diese Berichtigungen unterliegen zum Teil jedoch auch der zunehmend negativen Entwicklung des High-Tech-Marktes. Auf Grund dessen sei es notwendig gewesen, eine Neubewertung der Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen sowie der nicht notierten Beteiligungen vorzunehmen.

Zudem sei das operative Geschäft im 3. Quartal durch die Turbulenzen um das Unternehmen erheblich beeinflusst worden. So haben verschiedene Kunden und Interessenten Projektentscheidungen aufgeschoben oder sich vorläufig von der Infomatec AG distanziert.

Auf Grund der Entwicklung im vergangenen Quartal werde es darüber hinaus nicht mehr möglich sein, den avisierten Planumsatz von 50 Millionen Euro bis Jahresende zu erreichen. Deswegen geht das Unternehmen derzeit von einem Jahresumsatz in Höhe von etwa 36 Millionen Euro bei einem EBITDA von minus 60 Millionen Euro zum 31.12.2000 aus. Erst Ende August hatte man die Zahlen nach unten korrigiert und mit eben 50 Millionen Euro und einem EBITDA von minus 25 Millionen Euro gerechnet. Ursprünglich hatte man einen Umsatz von 90 bis 100 Millionen prognostiziert.

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