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BigBrother4Kids: Eltern suchen Nachwuchs per Handy-Ortung

"Mobile Family Services" sollen mehr Sicherheit für Kinder bringen. Siemens will im nächsten Jahr einen Service anbieten, der per Handy einen ständigen Kontakt zwischen Kindern und Eltern per Handy schaffen soll. Dazu wird zusammen mit der GAP AG ein Siemens-Endgerät entwickelt, in das die satellitengestützte Ortungstechnologie GPS (Global Positioning System) integriert ist. Damit soll es möglich werden, den Aufenthaltsort eines Kindes zu bestimmen.
/ Andreas Donath
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Die Positionsdaten des Kindes werden ständig an das "Kinder-Call-Center" übermittelt. Eltern können – natürlich erst, nachdem sie sich identifiziert haben – die Position ihres Kindes über das Call-Center abfragen. Das Kinder-Handy kann ebenfalls durch einen einzigen Knopfdruck jederzeit einen Mitarbeiter dieses Call-Centers am Telefon erreichen.

Bei Verdacht auf eine Gefahrensituation kann das Call-Center per Handy in die jeweilige Situation hineinhorchen ("Listen-In"-Funktion) und notfalls die Polizei alarmieren.

Konzipiert ist der Service für Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren. In einem gemeinsamen Feldversuch von Siemens und GAP sollen von November 2000 bis März 2001 zunächst 50 Familien in Deutschland mit dem neuen Gerät ausgerüstet werden und Zugang zu dem neuen Sicherheitsservice erhalten.


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