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NV20 - Neue Details zu NVidias GeForce2-Nachfolger

NV20 bis zu sieben Mal schneller als GeForce2 Ultra?

Schon seit einigen Monaten geistern Details zu NVidias leistungsfähigem GeForce2-Nachfolger durchs Netz, der mehr Transistoren besitzen soll als Intels Pentium-4-Prozessor und für Anfang nächsten Jahres erwartet wird. Gestern deckte ZDNet Deutschland neue Details auf, die sehr vielversprechend klingen und auf eine hohe Leistung hoffen lassen.

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So wird der NV20, wie bereits verschiedentlich vermutet, im Gegensatz zu seinen Vorgängern programmierbar sein. Das erlaubt Spieleentwicklern, insbesondere in Verbindung mit den Möglichkeiten von DirectX 8.0 und Nachfolgern, wesentlich mehr Einfluss auf Konfiguration der Render-Pipelines zu nehmen und diese den Anforderungen anzupassen. Features wie Curved Surfaces, graduelle Nebelabstufungen (Layered Fog), 3D-Texturen und erweitertes Per-Pixel-Shading sollen den NV20 komplett DirectX-8-kompatibel machen und realistischere 3D-Grafik ermöglichen.

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Zudem soll er das bei herkömmlichen 3D-Grafikchip-Architekturen auftretende "Overdraw"-Problem verringern, also das Berechnen von nicht sichtbaren Polygonen zumindest einschränken. Je komplexer eine Szene, also je mehr Polygone berechnet werden, umso mehr Vorteile bringt das Beseitigen von Overdraw. Mit Ausnahme der PowerVR-Grafikchips von Videologic Systems kann dies keine der bisher im Consumer-Bereich erhältlichen Grafikarchitekturen.

Interessant wird in dieser Hinsicht das Abschneiden des NV20 im Vergleich mit 3dfx ebenfalls für Anfang nächsten Jahres angekündigtem Mosaic-3D-Grafikprozessor, der in einigen Punkten mit der PowerVR-Architektur vergleichbar ist. Ob Mosaic dem NV20 bei der Qualität des Anti-Aliasing (Kantenglättung) ebenso in die Schranken weisen kann wie sein Vorgänger VSA-100 den GeForce2, wird sich 2001 ebenfalls zeigen. Zumindest die Anti-Aliasing-Leistung will NVidia mit dem NV20 verbessert haben - laut ZDNet um 300 Prozent.

In eimen ZDNet vorliegenden internen Papier beschreibt NVidia, dass der NV20 bis zu sieben Mal schneller ist als der aktuelle, mit 250 MHz getaktete Leistungsieger GeForce2 Ultra. Dabei soll der Leistungsunterschied umso höher sein, je komplexer die zu berechnenden Szenen sind (viele Polygone, hohe Tiefenkomplexität). Bei einfachen Szenen mit geringer Komplexität soll der NV20 "nur" etwa doppelt so schnell sein wie der GeForce2 Ultra - da dessen Leistung hier schon mehr als ausreicht, ist das kein Nachteil.

Insgesamt soll der NV20 über eine Trillion Operationen verfügen und 100 Gigaflops pro Sekunde durchführen können, so ZDNet. Weitere Gründe für die hohe Leistung sind eine Taktfrequenz von bis zu 500 MHz für den Grafikprozessor sowie ein überarbeitetes Speicherinterface, das nun DDR-SDRAMs mit bis zu 250 MHz Takt (DDR500) unterstützt.

Bei all dem Hype und den Gerüchten um den NV20 sollte man zwei Dinge nicht vergessen: Den Preis und die Konkurrenz. NV20-Grafikkarten dürften anfangs wohl mehr als 1.000,- DM kosten und für die meisten Spielefans kaum erschwinglich sein. Zudem ist die Konkurrenz nicht untätig, vor allem 3dfx, ATI und Matrox werden im nächsten Jahr versuchen, an NVidias Thron zu rütteln. Dabei muss sie sich aber stark bemühen, um NVidias Vorsprung einzuholen...



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