Abo
  • Services:

Planet Project: Umfrage wird verlängert

Aktuelle Frage zum Debakel der US-Präsidentenwahl

Die Initiatoren des Planet Project haben sich entschlossen, die weltweite Meinungsumfrage bis zum 7. Dezember fortzuführen. Ursprünglich war geplant, sie nur vom 15. bis 18. November laufen zu lassen. Rund 550.000 Menschen aus fast allen Ländern der Erde nutzten bislang die Teilnahmemöglichkeit.

Artikel veröffentlicht am ,

3Com-Geschäftsführer Thomas Peters: "Durch das Planet Project ist so etwas wie ein globaler Dialog entstanden. Wir haben uns entschlossen, dies nicht einfach nach nur dreieinhalb Tagen abzubrechen."

Stellenmarkt
  1. Stadt Lippstadt, Lippstadt
  2. Aenova Group, Marburg

Mit dem Planet Project wurde sowohl technisch als auch aus wissenschaftlicher Sicht Neuland betreten. So liefert das Projekt zum Beispiel interessante Erkenntnisse für künftige Konzepte digitaler Demokratie. Bernad Batinic, Wirtschafts- und Sozialpsychologe an der Universität Erlangen-Nürnberg, fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen: "Mit dem Planet Project hat nicht nur die bislang größte Meinungsumfrage im Internet stattgefunden, mit Unterstützung der Planet Pollster ist es auch erstmals gelungen, Meinungen und Ansichten von Menschen aus der ganzen Welt zusammenzuführen."

Neben der Umfrage im Internet sorgten rund 500 freiwillige Helfer als so genannte Planet Pollster (engl. Poll = Umfrage) dafür, dass auch Menschen teilnehmen konnten, die über keinen eigenen Internetzugang verfügen. In entlegenen Regionen der Welt wie dem Amazonas-Gebiet, der afrikanischen Savanne, in Pakistan, Sibirien, Papua-Neuguinea und auf der Chinesischen Mauer waren Interviewer mit Laptop, PDA und Satellitentelefon unterwegs.

Die gesammelten Daten wurden direkt an "Mission Control", das technische Herz des Planet Project im kalifornischen Santa Clara, übermittelt. Darüber hinaus führten weltweit mehrere tausend 3Com-Mitarbeiter mobile Interviews durch, in Deutschland unter anderem in Berlin, München und (sic!) auf der Zugspitze.

"Bei der Datenanalyse geht es nicht in erster Linie um Repräsentativität, sondern um Trends, die Denkanstöße liefern und die Auseinandersetzung mit anderen Menschen fördern", erklärt dazu Thomas Peters.

Aus aktuellem Anlass entschlossen sich die Initiatoren am 17. November, ein Fragenmodul zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten zu ergänzen. Innerhalb kürzester Zeit lag dieses Modul in der Gunst der Umfrageteilnehmer ganz oben.

Die Antworttrends zur US-Präsidentschaftswahl zeigen weltweite Gemeinsamkeiten. So herrscht Einigkeit unter den Umfrageteilnehmern, dass der Kampf um die Stimmen den künftigen Präsidenten schwächen wird. Gerade in Deutschland halten viele Umfrageteilnehmer die Situation für unverständlich und lächerlich.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. 164,90€

Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /