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EU-Satellitennavigationssystem Galileo kommt voran

EU-Kommission betont Notwendigkeit schneller Entscheidungen

Die EU-Kommission hat den offiziellen Abschluss der Definitionsphase des europäischen zivilen Satellitennavigationsprojekts Galileo bekannt gegeben.

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Für die Satelliten-Navigationstechnik wird in den USA das GPS-System und in Russland das GLONASS-System eingesetzt. Beide Systeme werden bislang von militärischen Stellen finanziert und verwaltet. Die Verfügbarkeit der Systeme und ihre Qualität bei der zivilen Nutzung hängen somit vom Militär ab, das die Aussendung des Signals jederzeit einstellen oder die Genauigkeit herabsetzen kann.

"Mit Galileo wird Europa über ein sicheres und leistungsfähiges Mittel für die Entwicklung neuer Dienste verfügen: für die Ortung von Fahrzeugen, die Fernmedizin, den Strafvollzug oder für die Düngemitteldosierung in der Landwirtschaft. Die vom Rat Verkehr am 20. Dezember dieses Jahres zu treffenden politischen Entscheidungen sind ausschlaggebend, um diese Perspektiven Wirklichkeit werden zu lassen", erklärte Loyola de Palacio, Vizepräsidentin und für Energie und Verkehr zuständiges Mitglied der Kommission.

Das von der Kommission vorgeschlagene Galileo-Programm, das vom Europäischen Rat, vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament unterstützt wird, wird von zivilen Stellen verwaltet und kontrolliert. Das Programm soll laut Vorschlag in vier Phasen verwirklicht werden: Definition im Jahr 2000, Entwicklung und Validierung bis 2005, Errichtung bis 2007 und anschließender Betrieb.

Die Entwicklungs- und Validierungsphase zwischen 2001 und 2005 soll mit 1,1 Milliarden Euro subventioniert werden. Die Mittel wurden bereits jeweils zur Hälfte im Gemeinschaftshaushalt und im Haushalt der Europäischen Weltraumorganisation bereitgestellt.

Für die Errichtungsphase, die zwischen 2006 und 2007 stattfinden soll und mit 2,1 Milliarden Euro projektiert ist, sollen die Satelliten hergestellt und in die Umlaufbahn gebracht sowie die Bodeninfrastruktur errichtet werden. Dafür sind private Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro notwendig.

Das System soll aus 30 Satelliten bestehen, die die Erde in einer nichtgeostationären Umlaufbahn in einer Höhe von rund 23.000 km umkreisen.


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