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Cassiopeia E-125G - Neuer PocketPC von Casio

MP3-Playback nun auch während der Arbeit mit Pocket-Office. Mit dem Cassiopeia E-125G kündigte Casio einen neuen PocketPC an. Der E-115G-Nachfolger soll mit höherer Leistung glänzen und ansonsten dessen Vorzüge bieten: eine kompakte Bauweise, ein TFT-Farbdisplay und Connectivity-Merkmale.
/ Christian Klaß
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Der neue Casio-PDA ist 8,4 cm breit, 13 cm hoch, 2 cm tief und wiegt inklusive Akku 250 Gramm. Das Herz des E-125G ist ein mit 150 MHz getakteter 64-Bit-MIPS-RISC-Mikroprozessor VR4122, der auf 32 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann – der Vorgänger besaß noch einen VR4121 mit 131 MHz. Ein Mikrofon und ein Lautsprecher sind eingebaut, Letzterer lässt sich aber auch durch Stereo-Kopfhörer ersetzen. Die Stromversorgung geschieht entweder über den DC-Stecker durch das Stromnetz oder per aufladbarer Li-Ionen-Batterien, die den Betrieb ca. acht Stunden lang erlauben.

In einem 16-MB-ROM befinden sich die gewohnten WindowsCE-3.0- bzw. Pocket-PC-Anwendungen. Termine und Adressen verwaltet ein neues Casio-Programm zum Verwalten von Terminen und Adressen, das sich mit den PC-Datenbeständen aus Schedule+ und Outlook synchronisieren lässt. Die Bedienung erfolgt über das vom Vorgänger bekannte integrierte berührungssensitive TFT-Farb-Flüssigkristalldisplay. Es bietet eine Diagonale von 10 cm, besitzt eine Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten und kann 65.536 Farben gleichzeitig darstellen.

Als Schnittstellen stehen dem E-125G ein CF-Slot für eine Compact-Flash-Karte (Typ I/II 3.3V), eine serielle Schnittstelle (RS-232C) und eine Docking-Station mit USB-Interface zur Verfügung. Der Datenaustausch ist darüber hinaus bis zu 20 cm Entfernung über Infrarot (IrDA 1.2) mit einer Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 115,2 Kbps möglich. Wer ein Handy mit integriertem Modem und Infrarotschnittstelle hat, kann damit drahtlos über den Cassiopeia ins Internet. Zusätzlich stehen optional spezifische Kabel zum Anschluss an GSM-Mobiltelefone zur Verfügung, die durch das Softmodem die mobile Kommunikation über das Internet per WAP, E-Mail oder mit dem integrierten Internet-Explorer erlauben.

Dank der höheren Prozessorleistung soll das Gerät im Gegensatz zum Vorgänger Multimedia-Anwendungen "zum Vergnügen" machen: So kann z.B. neben der Nutzung von PIM-Applikationen zeitgleich MP3-Musik abgespielt werden. Auch auf die bereits im Vorgänger zu findende Movie-Playback-Funktion dürfte sich die höhere Leistung positiv auswirken.

Der Casio Cassiopeia E-125G wird ab Anfang Dezember 2000 für 1.399,- DM im Handel erhältlich sein.


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