Abo
  • Services:

Nur ein Drittel ist online: Pharmabranche im Internet

Fazit: Nutzen erkannt, Chance verschenkt

Die Unternehmen der deutschen Pharmaindustrie haben den Nutzen des Internets als Marketinginstrument erkannt, leider ist jedoch die Umsetzung in weiten Teilen mangelhaft. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Pharma 2000". Durchgeführt wurde die Untersuchung vom ProfNet-Institut aus Dortmund in Zusammenarbeit mit Online-Relations Consulting GmbH. Geprüft wurden die Websites von 241 Unternehmen der pharmazeutischen Branche.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Websites wurden in den Kategorien Inhalt, Handling, Interaktivität und Layout mittels 107 Kriterien und Merkmalen untersucht. Geprüft wurden die öffentlichen Webangebote sowie die Teile der Websites, die, soweit vorhanden, nur für Ärzte und Apotheker zugänglich sind.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Insgesamt konnte nur ein 30-prozentiger Durchdringungsgrad des Internets in der Pharmaindustrie festgestellt werden, die mit einem deutschsprachigen Angebot online ist. Nur die Websites von vier Unternehmen (Stada, Merck, Amgen und Bayer Vital) erreichen 50 Prozent der maximal möglichen Punktzahl, im Schnitt erzielen die untersuchten Websites nur ein Drittel der möglichen Höchstpunktzahl.

Bei einem Viertel der untersuchten Websites fehlten Produktinformationen - Preise sucht man sogar bei 82 Prozent der Unternehmen vergeblich. Ganz besonders peinlich: Zwei Drittel der Unternehmen aktualisierten die eigene Website kein Mal im Untersuchungszeitraum von einem Monat.

"Wir haben bereits mehr als zwanzig vergleichbare Studien für andere Branchen durchgeführt. Dies ist eines der schlechtesten Ergebnisse bisher", sagte Dr. Peer Walter Jahn, Projektleiter des ProfNet Instituts. Besonders schwache Ergebnisse wurden insgesamt in den Kernbereichen "Inhalt" (24 Prozent der möglichen Punkte) und "Interaktivität" (18 Prozent) erzielt.

"Die deutschen Pharmaunternehmen haben das Internet als modernes Kommunikationsmedium und Marketinginstrument zwar erkannt, sie schöpfen die Potenziale des Mediums aber nur ungenügend aus", sagte dazu Professor Kurt F. Troll von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig.

Die vollständige Studie "Pharma 2000" kann zum Preis von 950,- DM zzgl. MwSt. bestellt werden bei ProfNet Institut für Internet-Marketing, Emil-Figge-Straße 76-80, 44227 Dortmund, Telefon 0231 - 9742 520, Telefax 0231 9742 521.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
    Key-Reseller
    Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

    Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


      IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
      IMHO
      Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

      Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
      Ein IMHO von Michael Wieczorek

      1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
      2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
      3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

        •  /