Abo
  • Services:

Internet: Aufholjagd beim Mittelstand in vollem Gange

Deutsche Unternehmen fit für das Internet-Zeitalter

Nach der Studie "E-Business in der deutschen Wirtschaft - Status quo und Perspektiven 2001", die von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der KPMG Consulting AG durchgeführt wurde, sind über 90 Prozent der befragten Unternehmen bereits online. Befragt wurden im September und Oktober 2000 insgesamt 2.852 Unternehmen, die Rücklaufquote lag bei 13 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Nutzung des Internet für Informationsgewinnung und Informationsaustausch ist bei 96 Prozent fester Bestandteil des Tagesgeschäfts. Die Chancen und das Potenzial zur Optimierung der Geschäftsabläufe und zur Steigerung der Effizienz werden allerdings noch nicht ausreichend genutzt: Zwar sehen sich die befragten Unternehmen gut gerüstet für das Internet-Zeitalter, im direkten Vergleich der Branchen geben sie aber ein eher vorsichtiges Urteil ab.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. Comp-Pro Systemhaus GmbH, Bremen, Oldenburg, Drakenburg

In den meisten deutschen Unternehmen ist und bleibt E-Business Chefsache. So werden bei mehr als 83 Prozent der befragten Firmen Entscheidungen in diesem Bereich von der Geschäftsführung getroffen oder zumindest mitentschieden.

Zurückhaltend schätzen die Unternehmen die Umsatzprognosen durch elektronischen Handel ein. Nur etwa ein Drittel der befragten Unternehmen verzeichnet bereits heute Umsätze durch E-Commerce, gemessen am Gesamtjahresumsatz fallen diese mit 0,1 bis 10 Prozent aber bescheiden aus. Die Zahl der Unternehmen, die durch E-Commerce Umsätze erwirtschaften wollen, wird allerdings in den nächsten Jahren deutlich ansteigen, nämlich auf 50 Prozent.

Für alle befragten Unternehmen liegen die Vorteile und Optimierungspotenziale durch E-Business jedoch klar auf der Hand. E-Business-Anwendungen werden als wichtiger Hebel sowohl für interne Optimierungsprozesse als auch zur Erhöhung der Marktpräsenz betrachtet. 68 Prozent der Unternehmen erwarten eine deutliche Effizienzsteigerung bei der Geschäftsabwicklung. 56 Prozent erhoffen sich eine Erweiterung ihres Beschaffungsmarktes; hier werden in den nächsten drei Jahren auch die meisten Investitionen geplant.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass jedes vierte Unternehmen glaubt, durch fehlende Fachkräfte in der Umsetzung seiner IT-Strategie gebremst zu sein. Banken und Versicherungen schätzen diese Situation ebenso dramatisch ein wie IT-Dienstleister. Für nur 14 Prozent der befragten Unternehmen ist der Fachkräftemangel kein Problem.

Bis auf wenige Bereiche gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen KMU und großen Unternehmen. Bei der Abwicklung administrativer Aufgaben setzen zwar fast 60 Prozent der Großunternehmen E-Business-Anwendungen ein, bei den kleinen und mittleren Unternehmen sind das heute erst 36 Prozent.

Der Mittelstand unternimmt erhebliche Anstrengungen, um aufzuschließen. Werden in der Logistik heute nur zu rund 18 Prozent E-Business-Lösungen eingesetzt, streben KMU für die nächsten drei Jahre denselben Rahmen an wie die Großunternehmen, nämlich ca. 30 Prozent. Noch bieten doppelt so viele Großunternehmen Online-Bestellung und Online-Marketing als KMU an.

Auch in allen anderen Bereichen wie Kundenbetreuung, Bewerbung oder Unternehmensinformationen sind Großunternehmen sehr viel weiter. Aber: Die KMU sind entschlossen, diesen Rückstand aufzuholen und werden in den nächsten drei Jahren in ähnlichem Umfang in ihre E-Business-Anwendungen investieren wie die Großunternehmen, so die Studie.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 7,99€
  2. 3,89€
  3. 49,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 86,80€)

Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /