Und noch mehr Viren: "Music-Worm" und "Blebla" entdeckt

Der gestern in Polen entdeckte Blebla verschickt sich schließlich in Form einer HTML-Mail, die mit zwei Attachments daherkommt: MYJULIET.CHM und MYROMEO.EXE. Empfänger, auf deren Rechnern ein noch nicht mit den letzten Sicherheits-Updates bespieltes Microsoft Outlook bzw. der Microsoft Scripting Host installiert ist, infizieren ihr System schon beim Betrachten der E-Mail. Dabei wird dank einer Sicherheitslücke automatisch die Datei MYJULIET.CHM ausgeführt, die anschließend ihrerseits das Virus-Hauptprogramm MYROMEO.EXE ausführt. Dieses öffnet das Windows-Adressbuch, liest die E-Mail-Adressen aus und versendet seinerseits eine HTML-Datei mit den beiden erwähnten Attachments.

Stellenmarkt
  1. Senior Engineer / System Architekt (m/w/d) Elektro-Pneumatik
    Continental AG, Regensburg
  2. Java Softwareentwickler (m/w/d)
    CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
Detailsuche

Der Blebla versteckt sich in E-Mail-Adressen mit verschiedenen Betreffzeilen, die beim Versand zufällig ausgewählt werden: "Romeo&Juliet", ":))))))", "hello world", "!!??!?!?", "subject", "bee", "I Love You ;)", "sorry...", "Hey you !", "Matrix has you...", "my picture", "from shake-beer" oder "ble bla", wobei Letztere den Namen des Virus begründet.

Beide Viren könnten eine ähnlich hohe Verbreitung wie der Love-Letter erreichen, da kaum zu erwarten ist, dass alle Internet-Nutzer, Firmennetze oder EDV-Abteilungen sich bereits mit Virenscannern, Outlook-Updates und der nötigen Vorsicht gewappnet haben.

Kapersky Lab bietet bereits Updates für seine Virenscanner an, die Blebla und Music-Worm erkennen und ausmerzen. Andere Virenscanner-Anbieter dürften dies in Kürze auch tun oder bereits getan haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Und noch mehr Viren: "Music-Worm" und "Blebla" entdeckt
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  2. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /