Zum Hauptinhalt Zur Navigation

BMW-ConnectedDrive übernimmt teilweise Autofahren

Bremsen- und Gasgeben im Stop-and-Go durch den Computer. Auf dem 7. Internationalen Telematik-Congress ITS in Turin stellte BMW vor 6.000 Verkehrs- und Sicherheitsexperten aus aller Welt das neue Fahrzeugkonzept "ConnectedDrive" vor. ConnectedDrive steht für das Zusammenspiel von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt im Verkehr.
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Das erste praktische Beispiel für die Umsetzung des ConnectedDrive-Konzepts konnten zahlreiche Wissenschaftler an Bord eines speziell ausgerüsteten BMW X5 erleben. Durch verschiedene Sensor- und Kommunikationssysteme ist ConnectedDrive über Straßenverlauf, Verkehrslage und -umgebung permanent informiert.

Die für die Fahrt relevanten Details bereitet der elektronische Assistent entweder als selbstständige Reaktion oder als eindeutige Information für den Fahrer auf. So kann der Fahrer beispielsweise im Stop-and-Go-Verkehr Beschleunigen und Bremsen vollständig an den Assistenten delegieren. Vor engen Kurven empfiehlt das System dem Menschen am Steuer mittels eines stärker werdenden Drucks gegen das Gaspedal das Tempo zu drosseln.

Damit repräsentiert ConnectedDrive erstmals in einem Gesamtkonzept die gemeinsame Haltung des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA). VDA-Präsident Dr. Bernd Gottschalk forderte bei der Eröffnung einer Leistungsschau der Auto-Sicherheitstechnik im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen den Einsatz "solcher Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrer entlasten und ihre Entscheidungsautonomie stärken" .

Der bayerische Automobilhersteller will künftig alle neuen BMW-Fahrzeuggenerationen nach dem ConnectedDrive-Konzept entwickeln.


Relevante Themen