Superscharfer Monitor von IBM

Gerät gibt es vorerst nur für den High-End-Bereich

IBM hat einen Bildschirm gefertigt, der ein so scharfes Bild liefert, wie es Experten erst in zehn Jahren für möglich gehalten haben. IBM will bereits den ersten Kunden mit Geräten beliefern.

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Der neue Bildschirm soll auf einer Bilddiagonale von 22 Zoll (etwa 65 cm) sein Bild 12 Mal so scharf darstellen wie ein herkömmlicher Monitor. Mit einer Auflösung von 200 Pixeln pro Zoll zeigt das Gerät mehr als 9 Millionen Pixel auf seinem 22-Zoll-Schirm. Damit entspricht die Darstellungsqualität der eines hochauflösenden Farbfotos und ist 4,5 Mal schärfer als das Bild eines hochauflösenden Fernsehgeräts.

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Als ersten Kunden nennt der Hersteller das Lawrence Livermore Laboratorium, eine Abteilung des amerikanischen Energieministeriums. Das Laboratorium simuliert unter anderem Atomexplosionen mit aufwendigen 3D-Grafiken. Im nächsten Jahr plant IBM weitere Kundenlieferungen.

Der Monitor soll es zum Beispiel Ärzten ermöglichen, Röntgenbilder in der erforderlichen Qualität zu betrachten. Bislang brauchte man dafür noch die üblichen Negativfilme.

Als IBM 1998 einen ersten Prototyp zeigte, prognostizierten viele Experten eine Marktreife für den Bildschirm erst für das 2010, was IBM nun um gut zehn Jahre unterbieten konnte. Seit 1995 forscht das Unternehmen bereits in diesem Bereich.

Einen genauen Preis nannte IBM nicht, lediglich, dass dieser im fünfstelligen Bereich liege. IBM will auch anderen Herstellern eine Lizenz für diese patentierte Technik anbieten.

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